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Folgen der Corona-Pandemie auf die Wohnungswirtschaft in Düsseldorf

Die Akteure der Wohnungswirtschaft blicken der Zukunft aktuell mit weniger Sorge entgegen, als dies noch im vergangenen Sommer der Fall war. Das geht aus Umfrage des Immobiliendienstleisters Aengevelt hervor. Dieser hatte Experten aus allen Bereichen der Wohnungswirtschaft zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ihr Unternehmen befragt. Das Ergebnis: Im Gegensatz zur letzten Umfrage erwartet die Branche weniger Einbußen. Jedoch werden die Corona-Folgen noch lange spürbar sein. Knapp die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass die Umsätze schwächer ausfallen werden. Diese Einschätzung wurde im vergangenen Sommer noch von 60 Prozent geäußert. Jedoch gehen die Unternehmer davon aus, dass die Verluste durch Corona recht schnell ausgeglichen werden können.

Mehrheitlich positiver Blick in die Zukunft

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Die zahlreichen laufenden und geplanten Wohnungsbauprojekte in Düsseldorf zeichnen ein deutliches Bild, Foto: MichaelGaida / pixabay

Das Risiko, dass Kunden zahlungsunfähig werden, wird ebenfalls deutlich geringer eingeschätzt. Mit Forderungsausfällen rechnen, nun nur noch 32 statt zuvor 52 Prozent. Weniger Neugeschäft wird nun von 40 statt bisher 50 Prozent der Umfrageteilnehmer erwartet. Allerdings gibt es Faktoren, die deutlich negativer eingeschätzt werden. Beispielsweise rechnen sechs statt vier Prozent mit einem Verlust von Stammkunden. Die Erwartung, dass sich der Kostenaufwand wegen bislang nicht berücksichtigter Investitionen erhöht, teilen nun 23 statt bisher 18 Prozent der Befragten. Jedoch gehen nur vier Prozent davon aus, dass sie in ihren Unternehmen aufgrund der Corona-Pandemie Jobs abbauen müssen. Übrigens sieht kaum eines der befragten Unternehmen die Folgen der Corona-Pandemie zum jetzigen Zeitpunkt als existenzbedrohend an.

Wohnungswirtschaft deutlich weniger betroffen als andere Branchen

Die Umfrage zeigt deutlich, ich welchem Maße sich die Corona-Krise auf die Wohnungswirtschaft auswirkt. Jedoch fallen die Perspektiven im Vergleich zu Branchen wie dem Einzelhandel, der Gastronomie oder der Hotellerie wesentlich weniger negativ aus. Denn die Investments in die Wohnungswirtschaft gelten als weitgehend robust und krisenresistent. Das ist vor allem auf die dauerhaft positive Nachfrage in Ballungszentren aufgrund steigender Bevölkerung und Haushaltszahlen zurückzuführen. Somit geht die Branche davon aus, dass sie nach der Krise vergleichsweise schnell wieder zur betrieblichen Normalität zurückkehren kann.

Vielversprechende Perspektiven für Standort Düsseldorf

Vor allem die Perspektiven am Wirtschaftsstandort Düsseldorf werden in diesem Kontext positiv bewertet. Die zahlreichen laufenden und geplanten Wohnungsbauprojekte zeichnen ein deutliches Bild. Jedoch steht der hohe Bedarf an Wohnraum in der Landeshauptstadt einem vergleichsweise geringen Flächenangebot gegenüber. Das stellt Projektplaner und Investoren immer wieder vor erhebliche Herausforderungen. Zudem bemüht sich die Kommunalpolitik um ein ausgewogenes Wohnraumangebot mit Angeboten in allen Preissegmenten.

Für die strategische Entwicklung des Wohnungsmarkt wurde bereits 2013 ein Handlungskonzept erarbeitet, das seither immer weiter verfeinert wurde. Ziel ist eine gemeinwohlorientierte Wohnbauentwicklung, die ein ausgewogenes Wohnraumangebot schafft. Gleichermaßen soll das qualitativ hohe Niveau in Sachen Architektur und Städtebau beibehalten werden. Folglich ist seit Jahren eine anhaltend hohe Bautätigkeit in Düseldorf zu beobachten. Die weiter wachsende Landeshauptstadt bietet optimale Voraussetzungen für Immobilieninvestments und zieht daher zahlreiche Unternehmen aus der Wohnungswirtschaft an. Von Projektentwicklern über Architekten bis Hausverwaltungen oder Spezialisten für eine Entrümpelung in Düsseldorf – ihnen allen bietet die Metropole am Rhein weiterhin ein gute Zukunftsaussichten.

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