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Durch Newsletter-Marketing neue Potentiale erschließen

Newsletter-Marketing ist eine wichtige Disziplin im modernen Marketing-Mix. Denn durch den optimierten Versand von Newslettern können Unternehmen die langfristige Kundenbeziehungen verbessern und neue Umsatzpotentiale erschließen. Jedoch handelt es sich beim Newsletter-Marketing um eine Spezialdisziplin, die neben den geeigneten Softwarelösungen auch das entsprechende Know-How verlangt. Denn mit dem Versand eines regelmäßigen Newsletters ist es längst noch nicht getan. Heute spielen individuelle Konzepte für unterschiedliche Produkte und Zielgruppen eine tragende Rolle. In Zuge dessen sind fundierte Analysen der einzelnen Kampagnen entscheidend für den Erfolg des Newsletter-Marketings.

Potentiale erschließen durch Newsletter-Marketing

Newsletter-Marketing
Newsletter-Marketing bildet eine wichtige Säule im modernen Marketing-Mix, Bild: pixabay / jmexclusives

Durch die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie unterliegen viele Bereiche der Wirtschaft strikten Beschränkungen. Während Gastronomie und Hotelerie ihre Angebote gänzlich schließen oder drastisch einschränken müssen, ist auch der Einzelhandel in besonderem Ausmaß betroffen. Die meisten Ladenlokale sind für den klassischen Besucherverkehr geschlossen. Manche Anbieter fokussieren sich daher notgedrungen auf sogenannte „Click & Collect“ Angebote oder versuchen Waren über den eigenen Online-Shop anzubieten. Im Zuge dessen ist es unerlässlich, Marketingaktivitäten und damit verbundene Budgets neu zu definieren, um neue Umsatzpotentiale zu erschließen. Dabei spielt auch das Newsletter-Marketing eine tragende Rolle, um Kunden über neue Geschäftsbereiche zu informieren. Im Vorteil ist, wer bereits über eine Datenbank mit qualifizerten Kontakten verfügt. Diese können nun durch zielgerichtete Mailings aktiviert werden. Jedoch kommt längst nicht jeder Newsletter bei Kunden gut an.

Optimales Design und ansprechende Inhalte

Damit die Botschaft die gewünschte Zielgruppe erreicht, sollte man den Fokus nicht zuletzt auf eine optimale Gestaltung des Newsletters richten. Dabei geht es weniger um eine spektakuläre Optik, also um technische Kompatibilität, geringe Ladezeiten und das Ausgrenzen von technischen Hürden. Ein Hauptproblem stellen in diesem Kontext die zahlreichen unterschiedlichen E-Mail-Clients dar, mit denen die Empfänger die Mailings öffnen. Entscheidend dabei ist die verwendete HTML-Rendering-Engine, die je nach Software unterschiedliche Spezifikationen verlangt. So kann eine Formatierung in Microsoft’s Outlook hervorragend aussehen, in Gmail jedoch optische Unzulänglichkeiten aufweisen.

Da man zudem nicht weiß, mit welchem Endgerät die Mail gelesen wird, sollte das Newsletter-Design sowohl auf allen gängigen Desktop-Auflösungen, als auch auf Tablets oder Smartphones optimal dargestellt werden können. Durch die Verwendung hochwertiger Newsletter-Templates können viele dieser Stolpersteine bereits im Vorfeld umschifft werden.

Bei den Inhalten ist die alte Weisheit „In der Kürze liegt die Würze!“ anzuführen. Botschaften sollten möglichst kompakt formuliert und leicht verständlich dargestellt werden. Eine kurze Einleitung, gefolgt von einer logischen Inhaltsstruktur ist ratsam. Zudem sollten eindeutige Handlungsaufforderungen, sogenannte Call-to-Action Elemente, platziert werden, um den Leser zu einem Kunden zu konvertieren. Wer seine Kontakte zudem persönlich anspricht, erhöht die Chancen, dass der Newsletter wirklich gelesen wird. Dagegen landen unpersönliche Serienmails oft ungelesen im Papierkorb.

Newsletter-Frequenz definieren

Entscheidend für den Erfolg des Newsletter-Marketing ist nicht zuletzt die Häufigkeit des Versands. Denn auch im Emial-Marketing ist Qualität deutlich relevanter als Quantität. Daher sollte man Interessenten nicht laufend mit allgemeinen Informationen bombadieren. Darauf wird schnell negativ reagiert, was im schlimmsten Fall in einer Abmeldung vom Newsletter mündet. Damit es nicht soweit kommt, sollte man also die Frequenz des Versands an den Ansprüchen und Wünschen der Zielgruppen orientieren. Wichtig ist in jedem Fall ein hoher Aktualitätsgrad und eine ausgeprägte inhaltliche Relevanz.

Versand und Analyse

Für den Versand eines Newsletters stehen zahlreiche Softwarelösungen und Dienstleister bereit, die sich auf diese Fachdisziplin spezialisiert haben. Bei der Auswahl sollte in jedem Fall darauf geachtet werden, dass der Anbieter über ein Whitelist-Zertifikat der Certified Senders Alliance (CSA), einem Zusammenschluss des Deutscher Dialogmarketingverband DDV und des Verbandes der Internetwirtschaft e.V., verfügt. Dadurch kann weitestgehend sichergestellt werden, das ein Spamfilter die Zustellung des Mailings nicht verhindert. Zudem verfügen professionelle Dienste über eine die Möglichkeit, automatisierte Kampagnen anzulegen. Auf diese Weise lassen sich gezielte Mailings rund um die Customer Journey automatisiert versenden.

Erfolgsfaktor Qualifizierung

Damit das Newsletter-Marketing zum Erfolg wird, ist eine laufende Qualifizierung der Kontaktdatenbank wichtig. So sollten Marketer stehts die wichtigsten Kennzahlen wie Öffnungsrate, Bounce Rate, Click-Through-Rate (CTR) und Abmelderate im Blick behalten. Im Anschluss an ein Mailing bilden diese KPIs die Grundlage für eine tiefergehende Analyse. So sollten Bounce-Meldungen verifiziert und entsprechende Adressen aus dem Bestand entfernt werden. Interessenten, die zwar geklickt haben, jedoch nicht zu einem Kunden konvertiert wurden, können gegebenenfalls durch ein gezieltes weiteres Mailing aktiviert werden. Eine erhöhte Abmelderate sollte eine Überprüfung des inhaltlichen und gestalterischen Konzepts sowie der Versand-Frequenz zur Folge haben. Da längst nicht alle Unternehmen über die analytischen Fachkompetenzen verfügen, um die richtigen Maßnahmen abzuleiten, ist es empfehlenswert eine Spezialagentur für diesen Marketingbereich hinzuzuziehen.

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