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Gea Group verschärft Sparprogramm: 1.450 Mitarbeiter müssen gehen

Die Gea Group verschärft ihr Sparprogramm. Wie der Düsseldorfer Maschinen- und Anlagenbauer in der vergangenen Woche mitteilte, sollen bis Ende 2016 rund 1.450 Mitarbeiter gehen. Bisher war die Rede von rund 1.000 Stellen, die gestrichen werden sollten. Durch den Personalabbau und die Abschaffung von Doppelstrukturen, will der Konzern mindestens 125 Millionen Euro pro Jahr einsparen. Aktuell beschäftigt die Gea Group rund 18.000 Mitarbeiter.

Gea Group
Die Konzernzentrale der Gea Group in Düsseldorf, Foto: Gea
Nachdem der Vorstand die Ausweitung des Sparprogramms anlässlich der Hauptversammlung am vergangenen Donnerstag mitgeteilt hatte, kam die Börse in Schwung. Die Anleger begrüßten die Pläne und sorgten für ein Plus von 1,5 Prozent der Gea Aktie, die im MDax gehandelt wird.

Einsparungen durch Konzernumbau

Durch den bereits angelaufenen Konzernumbau soll die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) auf 13 bis 16 Prozent erhöht werden, nachdem sie im vergangenen Jahr noch unter zehn Prozent lag. Erste Erfolge seien durch das ehrgeizige Vorhaben bereits erzielt worden, was zu einer Anhebung der Prognose für das laufende Jahr führen könnte. Das Unternehmen kündgte an, sich am 11. Mai genauer dazu äußern zu wollen.

In das Jahr 2015 ist die Gea Group erfolgreich gestartet. Nach Konzernangaben konnten deutliche Zuwächse beim Auftragseingang verzeichnet werden. Zu Jahresbeginn legte man hier um 8,7 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zu. Der Umsatz wuchs um fünf Prozent auf rund eine Milliarde Euro. Für das Gesamtjahr geht man von einem moderaten Umsatzwachstum und einem bereinigten Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen von 580 bis 620 Millionen Euro aus.

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