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Firmenfitness – Vorteile der betrieblichen Gesundheitsförderung

Der Bereich der betriebliche Gesundheitsförderung, auch Firmenfitness genannt, ist in Deutschland schon seit den 1970er Jahren etabliert. Seither bemühen sich immer mehr Unternehmen, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusätzliche Möglichkeiten zur aktiven Gesundheitsförderung zugute kommen zu lassen. Diese Bemühungen zahlen sich aus – sowohl für die Angestellten, als auch für die Unternehmen.

Vorteile der betrieblichen Gesundheitsförderung

Firmenfitness kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Ausfallzeiten der Arbeitnehmer zu reduzieren und Zufriedeneit, Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu sichern. Dies ist vor allem im Zuge des fortschreitenden demografischen Wandels und Fachkräftemangels ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen. Vor allem bei größeren Konzerne und Unternehmen ist das betriebliches Gesundheitsmanagement, kurz BGM, heute ein wichtiger Baustein der Mitarbeiterbindung und -förderung. Doch auch immer mehr kleine und mittelgroße Unternehmen bieten ihren Angestellten entsprechende Angebote, um von den positiven Auswirkungen zu profitieren. Denn durch zielgerichtete gesundheitsfördernde Strategien und Maßnahmen kann auch die Arbeitgeberattraktivität gesteigert und das Image als Arbeitgeber positiv beeinflusst werden, Stichwort „Employer Branding„. Laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft gibt es in vielen Firmen jedoch noch deutliches Entwicklungspotential im Bereich BMG.

Vielfältige Möglichkeiten

Firmenfitness
Firmenfitness trägt zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit der Mitarbeiter, Foto: skeeze / pixabay

Ob Fitnessstudio, Schwimmbad, Yogastudios, Boulderhalle, Crossfit oder gezieltes Training unter Anleitung eines Personaltrainers – die Möglichkeiten sind breit gefächert, ebenso die Anbieter. Am häufigsten ist sicherlich das Angebot eines kostenlosen oder vergünstigten Zugangs zu einem Fitensstudio. Häufig wird dafür eine Partner ausgewählt, der mehrere Standorte betreibt, um Mitarbeitern ein möglichst individuelles Angebot anbieten zu können.

Eine spannende Option ist sicherlich auch das Angebot eines Dienstfahrrads anstelle des klassischen Firmenwagens. Vor allem für Arbeitnehmer, die vor allem innerstädtisch unterwegs sind, bietet ein Dienstfahrrad eine interessante Alternative, die zudem die Bewegung fördert. Darüber hinaus wird die Umwelt weniger belastet und die mitunter lästige Parkplatzsuche entfällt. Der Arbeitgeber erspart sich teure Fuhrparkkosten und natürlich kann auch das Dienstfahrrad von der Steuer abgesetzt werden.

Fitness unter professioneller Anleitung

Laut einer Studie des Instituts für Gesundheit und Arbeit (iga) reduziert Gesundheits­förderung nachweislich Gesundheits­risiken, senkt Krankheitshäufigkeiten und fördert gesundheitsbewusste Verhaltensweisen. Optimale Erfolge können aber vor allem unter professioneller Anleitung erzielt werden. Daher bietet es sich an, Fachkräfte wie zum Beispiel einen Personaltrainer im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements zu berücksichtigen. Das Programm Firmenfitness mit Philipp Kemper bietet im Rahmen der aktiven Mittagspause etwa die Gelegenheit, die positiven Effekte eines individuellen Trainings optimal in den Arbeitsalltag zu integrieren. Wer Fachkenntnisse dieser Art in Anspruch nimmt, profitiert von einer gesteigerten Effizienz aller Maßnahmen.

Firmenfitness erfolgreich implementieren

Um die Vorteile von Firmenfitness optimal nutzen zu können, muss ein ausgewogenes Konzept erarbeitet werden, dass auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter eingeht. Denn je nach Art der Beschäftigung unterscheiden sich auch die Belastungen, so dass unterschiedliche Maßnahmen zu berücksichtigen sind. Daher ist eine umfassende Ist-Analyse zu Feststellung des Bedarfs der betrieblicher Gesundheitsförderung essentiell. Daraus resultieren unterschiedliche, innerbetriebliche Zielgruppen, denen dann entsprechende Maßnahmen zugeordnet werden können. Im Anschluss folgt die Umsetzung der gesundheitsfördernden und präventiven Aktivitäten, die laufende evaluiert und gegebenenfalls optimiert werden müssen. Nur auf diese Weise ist eine Erfolgsmessung der ausgewählten BGM-Maßnahmen möglich.

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