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ERGO und Avantha bauen Lebensversicherer in Indien auf

Die ERGO Versicherungsgruppe hat mit der indischen Avantha Gruppe ein Joint Venture Abkommen unterzeichnet um die Präsenz auf den asiatischen Märkten zu verstärken. Im Rahmen der Zusammenarbeit, werden die beiden Unternehmen gemeinsam die „Avantha ERGO Life Insurance Company“ aufbauen, die ihren Hauptsitz in Mumbai haben wird. Der Geschäftsbetrieb soll Anfang 2014 starten, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung. ERGO wird an dem Joint Venture zunächst mit 26 Prozent beteiligt sein. Dies entspricht dem maximalen Anteil, den ein ausländischer Partner an einem indischen Versicherungsunternehmen momentan halten darf. ERGO möchte diesen Anteil ausbauen, sobald es das regulatorische Umfeld zulässt.

Das Lebensversicherungs-Joint Venture wird in erster Linie fondsgebundene und klassische Lebensversicherungsprodukte für indische Privatkunden anbieten. Die ERGO Versicherungsgruppe bringt zu diesem Zweck ihre Expertise in Versicherungstechnik und Risikomanagement sowie ihre internationale Erfahrung im Aufbau von Lebensversicherungsgeschäft ein.

Indien verfügt über eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften und Versicherungsmärkte weltweit: Die langfristigen Wachstumsaussichten für die indische Wirtschaft allgemein wie auch für den dortigen Versicherungsmarkt sind nachhaltig positiv, insbesondere nach einigen regulatorischen Reformen in 2010/2011 auf dem indischen Lebensversicherungsmarkt. Ergo ist in Indien bereits mit dem unternehmen HDFC ERGO präsent, einem Joint Venture mit der Housing Development Finance Corporation (HDFC). Das 2007 gegründete Unternehmen bietet Sach- und Krankenversicherungsprodukte an und gehört zu den vier größten privaten Sachversicherern in Indien. HDFC ERGO erwirtschafte zuletzt umgerechnet 281 Millionen Euro Prämieneinnahmen.

Die 1919 gegründete Avantha Gruppe gehört zu Indiens größten Mischkonzernen mit 20.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von umgerechnet rund 3,1 Milliarden Euro. Die Geschäftstätigkeit deckt verschiedene Bereiche ab. Dazu gehören beispielsweise Papierverarbeitung, elektrische Ausrüstung und Übertragungstechnik sowie chemische Produkte und Informationstechnologie.

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