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Eon: Jeder zweite Arbeitsplatz in der Düsseldorfer Zentrale soll wegfallen

E.ON AG, Düsseldorf
Quelle: E.ON AG

Der Düsseldorfer Ernergieriese Eon hat gestern auf einer Betriebsversammlung die Planungen zum angekündigten Stellenabbau vorgestellt. Demnach soll jeder zweite Arbeitsplatz in der Düsseldorfer Zentrale wegfallen. 220 Stellen sollen an andere Standorte verlegt werden. Weitere 230 Arbeitsplätze würden komplett gestrichen. Betriebsbedingte Kündigungen sollen zwar vermieden werden, ausgeschlossen sind sie aber nicht. Eon will weltweit bis 2015 11.000 Stellen abbauen, 6.500 davon in Deutschland.

Die Gewerkschaft Verdi kündigte daraufhin massive Proteste an. Von Donnerstag an werde es eine bundesweite Aktionswoche mit Demonstrationen, Kundgebungen und außerordentlichen Betriebsversammlungen geben, so Verdi. Der Betriebsrat von Deutschland größtem Energiekonzern zeigte sich geschockt. Man müsse jetzt erst einmal analysieren und beraten, dann werde man Gespräche mit der Konzernleitung führen.

Zeitgleich zur Betriebsversammlung wurde gestern bekannt, dass sich Eon am portugiesischen Versorger Energias de Portugal (EDP) beteiligen möchte. Wie das „Handelsblatt“ berichtet sei aus Konzernkreisen bekannt geworden, dass Eon eine Milliarden-Offerte für 21,5 Prozent der Anteile abgegeben habe. EDP wird an der Börse mit 8,5 Milliarden Euro bewertet.

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