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Weniger offene Stellen – Unternehmen zurückhaltend bei Neueinstellungen

Die Unternehmen im Rheinland verhalten sich bei Neueinstellungen noch vorsichtig. Wie die Agentur für Arbeit mitteilt, wurden im März rund 1.800 neue offene Stellen für eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt gemeldet. Das sind zwar gut 240 mehr als im letzten Monat, dennoch liegt in vielen Wirtschaftsbereichen der Bedarf noch unter dem Vorjahresniveau. „Die Unternehmen warten die weitere konjunkturelle Entwicklung ab. Abgänge durch Fluktuation in der Stammbelegschaft werden ersetzt. Ein Beschäftigungsaufbau auf breiter Basis ist eher nicht sichtbar“, so Johannes Pfeiffer, Chef der Agentur für Arbeit Düsseldorf.

40 Prozent der freien Stellen wurden von Zeitarbeitsunternehmen gemeldet. Gestiegen ist der Bedarf bei Büro- und Verwaltungsberufen, in der Gastronomie, in der Logistik, bei Finanzdienstleistungen und Steuerberatung, bei den Informatik- und anderen IKT-Berufen und für Call Center Agents. Unverändert hoch ist der Bedarf an qualifizierten Kräften im Gesundheits- und Sozialwesen. Insgesamt standen zum Monatssende 4.119 offene Stellen für eine Besetzung zur Verfügung. 77 Prozent aller neuen Stellen wurden für eine unbefristete Tätigkeit gemeldet. Der weitaus größte Teil aller Stellen waren Vollzeitstellen.

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