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Düsseldorfer Wohnimmobilienmarkt: höhere Preise, geringeres Angebot

DüsseldorfLaut einer Studie der Stadtsparkasse Düsseldorf und CORPUS SIREO Makler entwickelt sich der Düsseldorfer Wohnimmobilienmarkt positiv. Die Nachfrage sei hoch und bietet Preissteigerungspotenzial. Als Grund wird das stetige Einwohner-Wachstum angeführt: seit 1999 hat die Bevölkerung in der Rheinmetropole um insgesamt 3,4 Prozent zugelegt. Zudem bietet die diversifizierte, global ausgerichtete Wirtschaftsstruktur der Stadt nach wie vor gute Beschäftigungsperspektiven.

Die Ergebnisse der Studie im Detail:

Preise für Neubau-Wohnungen steigen
Moderne Wohnungen sind begehrt und nachfragegerechte Angebote nicht breit genug gestreut. So ist der durchschnittliche Quadratmeterpreis für neue Wohnungen 2009 um annähernd acht Prozent auf 2.800 EUR gestiegen. Das Preisgefüge für Bestandsobjekte blieb stabil: Secondhand-Wohnungen wurden für durchschnittlich 1.750 EUR/m² (2008: 1.700 EUR/m²) angeboten.

Wohnungen im Zentrum werden teurer
In den Teilmärkten erhöhten sich die Wohnungspreise am deutlichsten im Zentrum. In einigen stadtkernnahen Lagen wie der City, Golzheim und Unterbilk wurden nicht nur Neubau-, sondern auch Bestandsobjekte teurer – ein Beleg für das wachsende Interesse am innerstädtischen Wohnen. In Düsseldorfs Top-Lage Oberkassel zogen die Preise gegenüber 2008 nochmals kräftig an. Dort ist mit dem aktuellen Angebotspreis von im Schnitt 3.100 EUR/m² offenbar noch nicht das Maximum erreicht.

Deutlich weniger Wohnimmobilien auf dem Markt
Künftig könnte es zu einem Angebotsengpass kommen, denn nach dem leichten Angebotsrückgang der vergangenen Jahre musste der Markt 2009 ein deutliches Offerten-Minus verkraften (–19 % bei gebrauchten, –5 % bei neuen Eigentums wohnungen). Ein Grund: Angesichts mangelnder Anlage alternativen auf dem Kapitalmarkt werden Immobilien derzeit nur in Erbfällen oder bei grundlegenden familiären Veränderungen veräußert. Neue Wohnquartiere an der Rhein metallallee, am Ludenberger Wildpark oder künftig auch auf dem Gelände der ehemaligen Reitzenstein-Kaserne erweitern das Wohnungsangebot, doch den Nachfragedruck kann die städtische Wohnungsbauoffensive nur abmildern.

Einfamilienhauspreise erweisen sich als stabil
Auch das Einfamilienhausangebot ist rückläufi g (Bestand: –23 % , Neubau: –1,5 %). Die Bestandsimmobilienpreise blieben mit 335.000 EUR für gebrauchte Einfamilienhä user weitgehend konstant. Neue Häuer wurden spürbar teurer, der durchschnittliche Angebotspreis stieg um ca. zehn Prozent. So mussten Kaufi nteressenten in Düsseldorf 2009 mit durchschnittlich 380.000 EUR für ein Neubau-Haus deutlich mehr investieren als an vergleichbar nachgefragten Märkten wie Frankfurt oder Köln.

Premium-Produkte bei ausländischen Käufern begehrt
Bei Immobilien mit Kaufpreisen von mehr als 300.000 EUR haben Banken die Finanzierungshürden erhöht. Premium-Produkte sind daher vor allem für die Erbengeneration „50 plus“ interessant oder auch für ausländische Käufer mit großem Eigenkapital, die den Düsseldorfer Markt zunehmend prägen. Ihre Nachfrage konzentriert sich auf Top-Lagen wie Ober- und Niederkassel sowie auf Stadtteile mit internationalen Schulen wie Kaiserswerth.

Die komplette Studie und weitere Informationen finden Sie unter www.corpussireo-makler.com

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