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Sparen beim Einkauf in der Shopping-Metropole Düsseldorf

31 März 2017 Kein Kommentar

Düsseldorf gilt national wie international als überaus beliebte Shoppingstadt. Das liegt nicht zuletzt an einer der bekanntesten Shopping-Boulevards des Landes, der Königsallee, die mit Ihrer Strahlkraft den Einzelhandel im innerstädtischen Umfeld befeuert. Hinzu kommt eine hohe Aufenthaltsqualität, eine Vielzahl unterschiedlicher Einzelhandelskonzepten sowie die gute Erreichbarkeit mit Bus, Bahn und Auto, die die Landeshauptstadt von NRW zu einem der attraktivsten und gesündesten Einzelhandelsstandorte Deutschlands machen.

Shopping in Düsseldorf

Shopping in Düsseldorf, webandi / pixabay / CC0 Public Domain

Dennoch beobachtet man den Otto-Normal-Düsseldorf eher seltener beim Shopping auf der Kö. Denn entgegen häufig thematisierter Klischees, möchten auch hier ansässige Verbraucher preisbewusst einkaufen. Und dafür bieten vielfältige Möglichkeiten. Aufgrund des expandierenden Online-Handels, versucht der stationäre Einzelhandel durch immer häufigere Saisonangebote, Rabattaktionen oder temporäre Preisnachlässe die Kunden in ihre Läden zu locken. Doch auch das klassische Felischen kann sich lohnen. Denn wer beim Einkauf geschickt verhandelt, hat gute Chancen, einen ordentlichen Preisnachlass rauszuschlagen.

Sommer- oder Winterschlussverkauf

Auch wenn der klassische Saisonschlussverkauf seit 2004 eigentlich der Vergangenheit angehört, ist er ein beliebtes Mittel, um die Lager der Händler durch kräftige Rabatte zu räumen. Der inoffizielle Winterschlussverkauf (WSV) startet meist Ende Januarwoche und dauert bis Ende Februar. Der Sommerschlussverkauf (SSV) sorgt von Ende Juli bis Ende August für ordentliche Rabatte. Jedoch müssen sich die Händler heute nicht mehr an diese ehemals festen Zeitfenster halten. Die Verbraucher haben sich schlicht daran gewöhnt, weswegen der Einzelhandel weiterhin daran festhält.

Rabatte bei Mängeln oder Vorführstücken

Wer sich die gewünschte Ware genau ansieht, entdeckt vielleicht so manchen, kaum sichtbaren Mangel und hat damit eine wunderbare Diskussionsgrundlage für ein Preisverhandlungsgespräch. Im direkten Gespräch mit dem Verkäufer hat der Kunde schon bei einem kleinen Kratzer gute Chancen, einen Preisnachlass oder ein zusätzliches Extra herauszuholen. Das Gleiche gilt, wenn sich der Kunde statt für ein neues Modell für ein Vorführstück entscheidet. Diese gelten als gebraucht, werden aber in der Regel mit vollem Garantieanspruch verkauft. Allerdings muss ggf. in Kauf genommen werden, dass die Originalverpackung nicht mehr verfügbar ist, oder die Gebrauchsanweisung fehlt.

Die Tricks der Verkäufer kennen

Beim Feilschen ist es von Vorteil, die klassischen Verhandlungstricks der Verkäufer zu kennen. Das gilt umso mehr, je höherwertiger das Produkt ist. Denn in einem solchen Fall nimmt sich der Verkäufer häufig mehr Zeit für ein Kundengespräch. Er wird versuchen dem Interessenten zu schmeicheln, um ihn für sich einzunehmen und letztlich den gewünschten Preis durchzusetzen. Dafür wird gerne ein gewisser Handlungsdruck aufgebaut. Beispielsweise erklärt der Verkäufer, dass es noch weitere Interessenten für das Produkt gebe, das vielleicht nur noch in begrenzter Stückzahl vorhanden ist, oder der angebotene Preis nur kurzfristig verfügbar ist. Davon sollte sich der Kunde nicht beeindrucken lassen und stattdessen souverän reagieren. Wer nachdrücklich sein Interesse bekundet, jedoch verständlich macht, dass man auch woanders kaufen könne, dem wird der Verkäufer höchstwahrscheinlich entgegenkommen.

Sonderfall: Sparen beim Online Einkauf

Beim Einkaufen im Internet ist es eigentlich nicht notwendig, großartig zu verhandeln. Hier reicht es aus, das gewünschte Produkt bei mehreren Anbietern miteinander zu vergleichen oder eine Seite mit Preisvergleichen zu Rate zu ziehen. Hier können sich beispielsweise bei hochwertigen Haushaltsartikeln Preisunterschiede von mehreren hundert Euro ergeben. Die Recherche lohnt sich also. Die wichtigsten Tipps dazu auf einen Blick:

  • Preisvergleich-Tools nutzen und vorab den besten/günstigsten Anbieter ausfindig machen
  • Angebote wie Google Shopping aggregieren die Angebote zahlreicher Händler und zeigen sie übersichtlich auf einer Seite an. Das ermöglicht eine schnelle Preiseinschätzung
  • Gutscheinportale helfen dabei, via Gutscheincodes zusätzlich zu sparen (für diverse Nischenprodukte gibt es Spezialwebsites und etwas Recherche ist notwendig; Codes für diverse bekanntere Shops finden sich zum Beispiel auf gutscheinpirat.net)
  • Fast jeder große Shop verfügt über eine SALE-Kategorie, in der Aktionsprodukte vergünstigt angeboten werden
  • Bei einer Online-Bestellung sollte vor allem auf die Liefer- und Versandkonditionen geachtet werden, denn nicht jeder Shop versendet seine Waren kostenlos. Nicht selten verstecken sich hier Kosten, die das vermeintliche Schnäppchen verteuern.

Sparen mit Hilfe des Arbeitgebers

In zahlreichen Firmen ist es durchaus üblich, dass die Mitarbeiter auf die Produkte des Arbeitgebers einen Mitarbeiterrabatt erhalten. Zahlreiche Firmen, vor allem die größeren Konzerne, sind zudem dazu übergegangen, auch Rabattangebote von anderen Firmen anzufragen. Es lohnt sich also durchaus, beim Vorgesetzten zu fragen, ob im Unternehmen derartige Angebote existieren.

Sparen beim Lebensmittelkauf

Beim wöchentlichen Einkauf von Lebensmitteln ist es nicht notwendig, mit den Verkäufern zu verhandeln. Hier reicht es schon aus, die Augen offen zu halten. Beispielsweise sollten die Kunden an den Regalen ganz nach oben oder unten schauen, dort werden in der Regel die günstigeren Produkte platziert, während die teureren direkt in Griff- und Augenhöhe angeordnet sind. Kunden, die regelmäßig in denselben Geschäften einkaufen, haben die Möglichkeit, Gutscheine oder Treuepunkte zu sammeln. Diese sollten allerdings nur für Produkte verwendet werden, die sowieso im Einkauf geplant sind und keinesfalls dazu verführen, teurere Varianten zu kaufen, die im Haushalt nicht benötigt werden. Auch das Führen eines Haushaltsbuches kann beim Sparen helfen. Dort sollten die Preise von Produkten, die ständig gebraucht werden, notiert werden, ungeplante Käufe hingegen werden farbig markiert. Dadurch lässt sich das eigene Kaufverhalten im Blick behalten und gegebenenfalls optimieren.


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