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Masterplan für die Industrie in Düsseldorf

Stadtspitze und führende Repräsentanten der Düsseldorfer Industrie und der IHK haben sich am Freitag, 25. Februar, im Rathaus getroffen, um – eingebettet in die strategische Stadtentwicklung im Ganzen – einen „Masterplan Industrie für Düsseldorf“ anzustoßen. Dessen Ziel: Konzepte und Maßnahmen zu entwerfen, wie auf unterschiedlichen Aktionsfeldern der Industriestandort Düsseldorf in seinem Bestand und mit seinen Arbeitsplä tzen gesichert und weiter entwickelt werden kann. Neben den mehr als 50.000 Arbeitsplätzen, die Düsseldorfer Industrieunternehmen selber stellen, sichern sie weitere 50.000 bei der Zuliefererindustrie.

Anfang des Jahres hatten Verwaltung, Politik und Industrie entschieden, ein gemeinsames Industriekonzept für Düsseldorf auf den Weg zu bringen. Die Auftaktsitzung war mit Oberbürgermeister Dirk Elbers, Wirtschaftsdezernent Wilfried Kruse sowie IHK Präsident Prof. Dr. Ulrich Lehner, IHK Hauptgeschäftsführer Dr. Udo Siepmann prominent besetzt. Mit den weiteren Vertretern der unterschiedlichsten Industrieunternehmen sowie aus Gewerkschaften, der Arbeitsagentur und den Beigeordneten der Stadtverwaltung war die Runde mehr als 25 Teilnehmer stark.
Zukunftsperspektive für die Industrie

„Unser heutiges Gespräch diente der Frage, wie wir den Industriestandort Düsseldorf in seinem Bestand festigen und ihn über das bisher Erreichte hinaus nach Möglichkeiten auch fortentwickeln, ihn zukunftsfest machen können. Wir wollen sehen, ob und wie wir die für uns so wichtigen Industriebetriebe noch besser an den Standort binden und mit der Stadtentwicklung im Weiteren verzahnen können“, so OB Dirk Elbers.

„Wir halten dieses kooperative Vorgehen von Stadt, IHK, Unternehmen und Wirtschaftsverbänden für den richtigen Ansatz, der Industrie in Düsseldorf eine Zukunftsperspektive zu geben. Ich hoffe unter dieser Zielsetzung auf gute Ergebnisse der eingesetzten Arbeitsgruppen“, so IHK-Präsident Prof. Ulrich Lehner.
Aufbereitung von sieben Themenfelder in vier Arbeitsgruppen

Innerhalb eines Jahres werden nun die Detailberatungen erfolgen. Die sieben zu bearbeitenden Themenfelder sollen in vier Arbeitsgruppen aufbereitet werden, die sich aus Vertretern der Verwaltung und der Industrie und ggf. weiterer Partner zusammensetzen. Aktions- und Handlungsfelder sind beispielsweise die Themen Flächenvorsorge, Infrastruktur und Energie, Prüfung möglicher neuer Cluster und Technologietransfer, aber auch das breite Feld Arbeits- und Ausbildungsmarkt und nicht zuletzt der Faktor Image der Industrie.

Die Teilnehmer zeigten sich angetan, dass mit der heutigen, konstituierenden Sitzung der Startschuss für die konzertierte Aktion „Masterplan Industrie“ gefallen ist. Folgetermine werden in Kürze vereinbart.

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