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Erfolgreich mit einem Franchise-Konzept

Der Schritt in die Selbstständigkeit ist in der Regel mit einer Geschäftsidee verbunden, mit der man sich auf dem Markt etablieren und sich gleichzeitig von der bestehenden Konkurrenz abheben kann. Wer allerdings nicht bei Null anfangen will, dem bietet Franchising interessante Möglichkeiten. Dabei übernimmt man als Franchisenehmer die bereits erprobte Idee eines bestehenden Unternehmens, wird mit einem etablierten Konzept unterstützt und kann zusätzlich vom wertvollen Know-how des Franchisegebers profitieren. Doch wie genau funktioniert Franchising und welche Voraussetzungen muss man erfüllen?

Wie funktioniert Franchising?

Ein Unternehmen, der sogenannte Franchisegeber, vergibt eine Lizenz über ein bestehendes Produkt bzw. eine Dienstleistung. Dadurch wird es dem Franchisenehmer ermöglicht, Teil des Franchise-Unternehmens zu werden und eine eigene Niederlassung zu eröffnen. Im Rahmen des Franchise-Vertrags erhält der Franchisenehmer zudem die Erlaubnis, das Geschäftskonzept, den Namen, das Erkennungszeichen sowie die notwendigen Rechte der Marke zu nutzen. Dafür muss muss eine regelmäßige Franchisegebühr entrichtet werden. Diese besteht in der Regel neben Einstiegskosten auch aus einer jährlich anfallenden Gebühr.

Vorteile Nachteile
  • Aktive Unterstützung durch Franchisegeber
  • keine eigene Geschäftsidee notwendig
  • Nutzung vorhandener Infrastruktur
  • Selbstständigkeit (sowohl rechtlich als auch finanziell)
  • Eingeschränkte Selbstbestimmung, da Einordnung in bestehendes System
  • Anforderungen des Franchisegebers müssen erfüllt werden
  • Corporate Design, Lieferanten sowie Marketingstrategien werden vorgeschrieben

Welche Voraussetzungen muss ein Franchisenehmer erfüllen?

Franchise-Konzept
Franchise-Konzepte bietet zahlreiche Möglichkeiten, Foto: StockSnap / pixabay / CC0 Creative Commons

Im Vergleich zum klassischen Neugründer hat es der Franchisenehmer in der Regel leichter, sich auf dem Markt zu etablieren. Schließlich profitiert er von einem erprobten und bereits erfolgreich etablierten Konzept. Zwar fallen dafür Kosten für Patente oder Rechte an, jedoch spart man sich dadurch auch eine Menge Zeit und Energie. Zudem hat der Franchisegeber ein gesteigertes Interesse am Erfolg seiner Franchisenehmer, da er an deren Erfolg beteiligt ist. Deswegen unterstützt er seine Vertragspartner nicht nur konzeptionell und materiell, sondern bietet auch einen umfangreichen Know-How Transfer, von dem der Franchisenehmer langfristig profitieren kann.

Nichtsdestotrotz gibt es einige Eigenschaften, die ein Jungunternehmer mitbringen sollte, damit er erfolgreich in den Francise-Bereich starten kann:

  • Durchhatlevermögen – auch wenn das vorhandene Geschäftskonzept erfolgsversprechend ist und man selbstbewusst in die Selbstständigkeit startet, ist dies noch kein Garant für Erfolg. Nur wer einen langen Atem beweist und auch schwächere Phasen durchhält, kann langfristig erfolgreich sein.
  • Betriebswirtschaftliches Know-how – es ist die Grundlage für jede erfolgreiche, selbstständige Tätigkeit. Dazu gehören Kenntnisse über die Buchhaltung oder Vertragswesen. Wenn der Franchisenehmer nicht über entsprechende Kenntnisse verfügt, sollte er sich frühzeitig um externe Unterstützung bemühen.
  • Strukturiertes Arbeiten – jeder Franchisenehmer muss sich darüber im Klaren sein, dass er Teil eines größeren Franchise-Getriebes ist. Das bedeutet, dass er sich in allen Fällen unterordnen und an das bestehende Handbuch halten muss. Dieses regelt zum Beispiel die Gestaltung der Inneneinrichtung oder die Wahl der Lieferanten. Wer hier zu viel Eigensinn an den Tag legt, wird mit einem Franchise-Konzept nicht glücklich werden.

Franchise-Unternehmen in Düsseldorf

Düsseldorf ist eine Stadt, in der es sich zu gründen lohnt. Schließlich handelt es sich um eine der „Big Five„, also Deutschlands sogenannten „Global Cities“. Im Großraum Düsseldorf haben sich neben viele namhaften Unternehmen auch viele Start-Ups angesiedelt. Auch eine große Anzahl an Firmen, die hier erfolgreich Franchising betreiben, sind in Düsseldorf zu finden.

Yomaro Frozen Yogurt

Ein Paradebeispiel für ein erfolgreiches Franchise-Konzept ist Yomaro Frozen Yogurt. Das Unternehmen wurde 2012 in Düsseldorf gegründet und betreibt mittlerweile allein in der Landeshauptstadt vier Filialen. In Zeiten gesunder Ernährung wurde der fettarme Frozen Yogurt innerhalb kürzester Zeit so beliebt, dass die beiden Gründer Matthias Rombey und Raphael Inhoven inzwischen 13 Läden mit ihrem Franchise-Konzept betreiben. Neben dem überaus beliebten Frozen Yogurt umfasst das Sortiment inzwischen auch Smoothies, Müsli sowie Milchreis und Waffeln.

Küchen Quelle

Küchen Quelle gibt es bereits seit 1978. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich zwar in Nürnberg, die Firma besitzt jedoch auch Zweigstellen in Bremen, Berlin sowie ein Küchenstudio in Düsseldorf. Wie der Name schon sagt, hat man sich bei Küchen Quelle auf Einbauküchen spezialisiert.

Vom Fass

Das Einzelhandelsgeschäft ist nicht nur in Düsseldorf tätig. Tatsächlich hat es über 280 Standorte auf der ganzen Welt. Die AG hat sich auf erlesene Essige, Speiseöle, Weine sowie hochprozentige Spirituosen und Liköre spezialisiert, die direkt vom Fass in ein Gefäß abgefüllt werden.

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