home Featured, Wirtschaft Konjunkturmonitor 2011: „Jetzt geht es aufwärts!“

Konjunkturmonitor 2011: „Jetzt geht es aufwärts!“

Düsseldorfs Unternehmen sehen dem Geschäftsjahr 2011 positiv entgegen. Das offenbart der „Düsseldorfer Konjunkturmonitor 2011“ der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V.. Die Geschäftserwartungen steigen und auch Neueinstellungen sind vorgesehen. Sorge bereitet den Unternehmen hingegen der zunehmende Schwund an Auszubildenden. Allein bis heute sind 400 Ausbildungsstellen in Düsseldorf und Umgebung nicht besetzt.

Mehr als 90 Prozent der 320 befragten Unternehmen stehen dem Geschäftsjahr 2011 positiv gegenüber: 35 Prozent rechnen mit besseren Geschäften. 58 Prozent hoffen auf gleich bleibend gute Geschäfte. Im vergangenen Jahr 2010 sah das noch anders aus. Da rechneten 52 Prozent der befragten Unternehmen mit gleich bleibend schlechten oder sogar schlechteren Ergebnissen als im Vorjahr. Das die Unternehmen das neue Geschäftsjahr positiv sehen, zeichnete sich bereits im Dezember 2010 ab. 63 Prozent der Unternehmen verzeichneten im Dezember einen höheren Umsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat. Bei 31 Prozent war der Umsatz gleich bleibend gut.

Obwohl die Umsatzerwartungen steigen, halten sich die Unternehmen mit Neueinstellungen relativ zurück. Nur 14 Prozent der befragten Unternehmen im gewerblichen Bereich planen Neueinstellungen. 76 Prozent arbeiten mit einem unveränderten Mitarbeiterstamm weiter. Im Angestelltenbereich sind die Zahlen erfreulicher. 24 Prozent der Unternehmen stellen 2011 aller Voraussicht nach Personal ein. 2010 wollten nur fünf Prozent der Unternehmen Neueinstellungen vornehmen. Damit scheint der Personalabbau nach dem Krisenjahr zunächst gestoppt zu sein. Doch die Zurückhaltung ist spürbar.

Sorgen bereitet den Unternehmen die „Nachwuchslücke“, wie Andreas Bruns, Vorsitzender der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V. nach Fachkräfteproblem benennt. Derzeit sind 400 Ausbildungsplätze in Düsseldorf und Umgebung nicht besetzt. „Die Situation ist so, dass zwar mehr Bewerbungen auf eine Ausbildungsstelle kommen, die Qualität der Bewerber allerdings nachlässt.“ erläutert Norbert Keusen der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Vallourec & Mannesmann Deutschland GmbH. Auch bei Hochschulabsolventen gebe es mittlerweile Probleme gute junge Leute zu finden.

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