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WestLB-Abwicklung: Bad Bank verkauft Westimmo

Die „Bad Bank“ der WestLB kommt bei der Abwicklung der zerschlagenen Landesbank voran. Wie die Ersten Abwicklungsanstalt (so heißt die „Bad Bank“) bekannt hab, hat die Immobilienbank Aareal mit Sitz in Wiesbaden die Westdeutsche Immobilienbank (Westimmo) übernommen. Der Kaufpreis liegt bei 350 Millionen Euro.

Ein Sprecher der „Bad Bank“ erklärte gegenüber dem WDR , das sich die Gesamtsumme der Kapitalrückflüsse und Erträge aus der Beteiligung an der Westimmo für die „Bad Bank“ auf deutlich mehr als 800 Millionen Euro beliefen. Dieser Betrag übersteige den Buchwert zum Übernahmezeitpunkt im Jahr 2012 deutlich. Durch den Verkauf reduziere sich der Bestand der „Bad Bank“ an Krediten und Wertpapieren gegenüber Ende 2014 um rund zehn Milliarden Euro. Das seien etwa 20 Prozent der noch vorhandenen Bestände im Bankbuch der Ersten Abwicklungsanstalt.

Geschäftsfelder der Westimmo

Hauptgeschäftsfeld der Westimmo ist die Finanzierung von Gewerbeimmobilien in Europa, den USA sowie in der Region Asien-Pazifik. Im Jahr 2008 erzielte das spezialisierte Kreditinstitut mit Sitz in Mainz ein Vorsteuerergebnis von 121,2 Millionen Euro und damit das beste Ergebnis in seiner Geschichte. Am am 12. Mai 2009 hatte die EU-Kommission die Auflage erteilt, dass die WestLB bzw. ihre Nachfolge-Organisation verkaufen muss. Dies geschah nun durch einen direkten Konkurrenten, die Aareal Bank. Zuletzt hatte die Westimmo noch rund 280 Mitarbeiter.

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