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Wacom verlegt Europazentrale von Krefeld nach Düsseldorf

Der japanische Hardware-Hersteller Wacom verlegt seine Europazentrale von Krefeld nach Düsseldorf. Wie das Unternehmen mitteilt, zieht man mit rund 190 Mitarbeitern in die ehemaligen Räumlichkeiten von Siemens an der Völklinger Straße 1. Dort erwarten die Wacom-Mitarbeiter modere Großraumbüros mit zahlreichen Meeting- und Rückzugsräumen. Durch die direkte Nachbarschaft zum MedienHafen verspricht man sich interessante Synergieeffekte und hofft vom kreativen Umfeld des neuen Standorts zu profitieren.

Wacom ist Weltmarktführer bei Grafiktabletts

Logo WacomWacom ist vor allem Grafikern und Designern Grafiktabletts und andere Periphäriegeräte bekannt. Im Bereich der stiftähnlichen Eingabegeräte ist das Unternehmen, das seinen Hauptsitz im japanischen Kazo hat, Weltmarktführer. Zudem ist Wacom in der Software-Entwicklung tätig, etwa im Bereich der CAD-Software, die vor allem in der Architektur, dem Maschinenbau und der Elektrotechnik zum Einsatz kommt. Das 1983 gegründete Unternehmen ist an der Börse Tokio notiert und beschäftigt weltweit rund 1.050 Mitarbeiter. Neben Japan und der Europazentrale in Deutschland gibt es Niederlassungen in Australien, Großbritannien, den USA, der Volksrepublik China und Südkorea.

Anziehungskraft des Standorts Düsseldorf

Stefan Kirmse, Standortchef von Wacom, sagte gegenüber der Rheinischen Post, dass der Hauptgrund für den Umzug die immer schwieriger werdende Suche nach hochqualifiziertem Fachpersonal gewesen sei. Entsprechende Spezialisten könne man nur schwer davon überzeugen, in einem wenig attraktiven Gewerbegebiet in Krefeld zu arbeiten. Auch die Nähe zu Metropolen wie Köln oder Düsseldorf habe den alten Standort kaum aufgewertet. Daher habe man sich in ganz Europa umgesehen und zum Beispiel Standorte Berlin und Paris geprüft. Letztlich habe man sich jedoch für Düsseldorf entschieden, um möglichst viele Mitarbeiter halten zu können.

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