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Toys R Us verabschiedet sich aus Düsseldorf

Bereits seit 2017 steckte der US-amerikanische Spielwarenhändler Toys R Us in der Insolvenz. Nun verkaufte das schwer angeschlagene Unternehmen seine Geschäfte im gesamten deutschsprachigen Raum. Betroffen sind insgesamt 68 Märkte in Deutschland, 15 in Österreich und 10 in der Schweiz. Diese übernimmt der irische Spielwarenhändler Smyths Toys Superstores, der bisher vor allem in Irland und Großbritannien präsent war. Dort betreibt das Unternehmen rund 110 Spielwarengeschäfte und Online-Shops.

Smyths Toys ersetzt Toys R Us

Logo Toys r UsIm Rahmen der Übernahme betonte Smyths Toys, dass man davon überzeugt sei, die eigene Marke erfolgreich in Kontinentaleuropa einführen zu können. Das Filialnetzes von Toys R Us sei ein guter Ausgangspunkt für die weitere Expansion des Familienunternehmens. Die Standorte im deutschsprachigen Raum seien profitabel und man baue auf die zahlreichen treuen Kunden, heißt es.

Spielwarenhändler verabschiedet sich endgültig

Für den bekannten US-Konzern Toys R Us ist es ein endgültiger Abschied. Das Unternehmen konnte der zunehmenden Online-Konkurrenz nicht mehr standhalten und hatte sich zuletzt hoch verschuldet. Bereits seit Längerem war man auf der Siche nach einem ambitionierten Investor, fand jedoch niemanden, der das 1948 gegründete Unternehmen in Gänze übernehmen wollte. Zuletzt betrieb Toys R Us mehr als 1.000 Filialen auf der ganzen Welt. Etwa 64.000 Beschäftigte waren für das Unternehmen tätig. In Deutschland zählte es bis zuletzt zu den größten Spielwarenhändlern.

Smyths Toys in Düsseldorf und Neuss

Die Filiale in Düsseldorf, die sich im Forum Derendorf auf der Rather Straße befindet, soll unter dem neuen Namen Smyths Toys Superstore weitergeführt werden. Ebenso gibt es offenbar Pläne für eine Filiale im Rheinpark-Center im benachbarten Neuss, wo ein breitgefächertes Sortiment auf ener Fläche von rund 1.500 Quadratmetern angeboten werden soll.

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