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Stellenabbau bei Nokia Siemens Networks – Auswirkungen auf den Standort Düsseldorf noch unklar

Nokia Siemens Networks Der Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) will bis Ende 2013 rund 17.000 seiner weltweit 74.000 Arbeitsplätze abbauen. Damit fallen 23 Prozent der Stellen weg. Inwiefern die rund 900 Beschäftigten von Nokia Siemens Networks im Großraum Düsseldorf von den Stellenstreichungen betroffen sind, ist noch nicht klar. Von der Maßnahme verspricht sich das Unternehmen Einsparungen von rund einer Milliarde Euro. 

Nachdem im Sommer diesen Jahres Verhandlungen über einen Verkauf von NSN gescheitert waren, kündigten die Mutterkonzerne des Joint Ventures an, das schwächelnde Unternehmen selbst zu sanieren. Sie stellten frisches Kapital bereit und wollen nun durch die angekündigten Kosteneinsparungen bis 2013 die langfristige Wettbewerbsfähigkeit sichern und die Profitabilität verbessern. Dabei setzt man vor allem auf hohe Effizienz und Innovationskraft in den Bereichen mobiles Breitband, Dienstleistungen und Kundenmanagement.

2007 hatten Nokia und Siemens ihre jeweiligen Netzwerkssparten in dem Joint Venture gebündelt. Beide Firmen besitzen einen Anteil von 50 Prozent. Seit Gründung des Gemeinschaftsunternehmens, produziert NSN allerdings Defizite. Im Jahr 2010 erreichte der operative Verlust 686 Millionen Euro, die von den Eigentümern jeweils zur Hälfte übernommen wurden. Die Hauptfertigungsstandorte von NSN liegen in China, Indien, Brasilien und in Deutschland.

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