Am Montag den 14. Juli 2025 startet auch Nordrhein-Westfalen in die Sommerferien. Bis zum 26. August werden sich Hunderttausende auf den Weg in den Urlaub machen – viele davon mit dem Flugzeug. Der Flughafen Düsseldorf wird nach eigenen Schätzungen alleine rund 3,4 Millionen Passagiere abfertigen. Mit zahlreichen Mitmach-Aktionen und Gewinnspiele sowie speziellen Angeboten für Kinder, die quer über Terminal verteilt sind, versucht NRWs größter Flughafen den Reisegästen die Wartezeit zu verkürzen.
Mehr Fluggäste als 2024 erwartet
Mit 3,4 Millionen Passagieren steigt die Zahl der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent. Alleine am erste Wochenende der Sommerferien 2025 werden mehr als 220.000 Fluggäste erwartet. Nach Angaben des Flughafens wird für den ersten Sonntag in den Feiren das stärkste Passagieraufkommen erwartet. Alleine an diesem Tag starten rund 76.000 Passagiere ab DUS in die Sonne.

Im Rahmen des Sommerflugplans 2025 wird es am Flughafen Düsseldorf mehr als 23.000 Starts und Landungen geben. Insgesamt werden 165 Destinationen angeflogen. Besonders stark frequentiert sind dabei Flüge in die Türkei. Pro Woche starten alleine mehr als 300 Flugzeuge Richtung Istanbul, Antalya & Co.. Auch Spanien steht mit rund 280 Flügen pro Woche bei den Urlaubern nach wie vor hoch im Kurs. Neben Mallorca zieht es viele vor allem nach Barcelona, Madrid, Alicante, Valencia und Sevilla. Zahlreiche Flüge gehen zudem nach Griechenland, Italien, Portugal, Ägypten, Marokko, Tunesien und Kroatien.
Flughafen Düsseldorf sieht sich gut gerüstet
Für das erwartete Passagieraufkommen sieht sich der Flughafen Düsseldorf gut aufgestellt. Nachdem es in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme bei der Gepäckabfertigung oder den SIcherheitskontrollen gegeben hatte, erlebte man dank eines umfassend initiierten Qualitätsprogramms zuletzt stabile Abläufen zu Ostern und Pfingsten. Daher gehen die Verantworlichen auch für die Sommerferien 2025 von keinen größeren Probleme aus. Alle Partner orientieren sich an den Spitzenwerten für Kapazitäts- und Ressourcenplanungen und eine enge Koordination von Flughafen, Airlines und Abfertigungsdiensten mit durchgängigem Datenaustausch in Echtzeit sind obligatorisch.
Neue Services sorgen für Entlastung
Vor allem das kostenfreie Buchungssystem „DUSgateway“, über das im Vorfeld Zeitfenster für die Sicherheitskontrolle gebucht werden können, sorgt für spürbare Entlastung. Zudem können sich inzwischen mehr als 50 Prozent der Passagiere ihr Gepäck per „Self Bag Drop“ aufgeben. So kann der Gang zum klassischen Check-in-Schalter inzwischen bei den Fluggesellschaften Aegean Airlines, Air France, Austrian, Condor, easyJet, Eurowings, KLM, Lufthansa, SAS, Swiss und TUIfly entfallen. Der Service soll in den kommenden Monaten sukzessive weiter ausgebaut werden, heißt es von Seiten des Flughafens.
Für zusätzlichen Komfort sorgen an Flugsteig A fünf moderne E-Gates. Diese ermöglichen ein automatisiertes Boarding indem Passagiere ihre Bordkarte selbst scannen und das Flugzeug dadurch schneller betreten können. Wie es heißt, soll der gesamte Flugsteig bis zum Jahresende 2025 mit E-Gates ausgestattet werden. Auch an anderen Flugsteige ist die technische Neuerung geplant.
