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Senkung der Energiekosten durch effizientes Energiemanagement

Die Senkung der Energiekosten durch ein effizientes Energiemanagement, hat als Säule der Energiewende in den vergangenen Jahren enorm an Bedeutung gewonnen und betrifft Privatpersonen und Unternehmen in Düsseldorf gleichermaßen. Eine Optimierung in Sachen Energieeffizienz, Wirkungsgrad und Dämmung sind naheliegende Maßnahmen. Zuvor sollte jedoch Expertenrat eingeholt werden. Eine Energieberatung kann Potentiale aufzeigen und wertvolle Tipps geben.

Energieeffizienz steht im Vordergrund

Heizung
Eine Optimierung der Heianlage kann sich nachhaltig auf die Energieeffizienz auswirken, Foto: ri / pixabay

Die Anforderungen, die an eine moderne Heizung sind vielfältig. Im Mittelpunkt steht dabei jedoch vor allem die Energieffizienz. Denn diese ist entscheident für die ökologische Bilanz, die sich letztlich auch auf potentielle Förderungen durch den Staat auswirkt. Per Definition sollen durch eine Optimierung die Energieverluste, die durch Wandlung, Transport und Speicherung entstehen, minimiert werden, um einen möglichst hohen Energienutzen zu erreichen. Dadurch profitiert letztlich auch das Klima. Denn eine energieeffiziente Heizung stößt weniger CO2-Emissionen aus und schont die Umwelt. Zudem hat sie einen langfristig positiven Einfluss auf die Energiekosten, wovon sowohl Privathaushalte als auch Unternehmen und Kommunen profitieren können.

Effektive Dämmung besonders wichtig

Damit die erzeugte Wärme möglichst lange erhalten bleibt, ist eine hochwertige Dämmung durch Isolation des Hauses essentiell. Besonders die energetischen Differenzen zwischen Altbauten und modernen Gebäuden veranschaulich die Vorteile deutlich. Daher machen Umbauten und Sanierungsmaßnahmen Sinn, um den Energieverbrauch zu senken und den CO2-Fußabdruck der Immobilie nachhaltig zu verbessern. So kann durch eine Fassadendämmung eine Ersparnis von bis zu 40 Prozent erzielt werden.

Um dies zu erreichen, stehen verschiedene Dämmsysteme zur Auswahl. Generell unterscheidet man in Wärmedämmverbundsysteme (WDVS), hinterlüftete Vorhangfassade sowie das Verblendmauerwerk mit Kerndämmung. Je nach Immobile kann auch eine Dämmung von innen sinnvoll sein. Um zu ermitteln, welche Maßnahmen notwendig sind, sollte ein Energieberater hinzugezogen werden. Die Stadtwerke Düsseldorf bieten einen entsprechenden Service. Im Rahmen einer Verbrauchsberatung kann der Energieberater sinnvolle Tipps geben und mit Hilfe von thermografischen Bildern anschaulich visualisieren, wo konkreter Handlungsbedarf besteht.

Unternehmen, die nicht unter die KMU-Definition der Europäischen Union fallen, sind ohnehin seit dem 5. Dezember 2015 dazu verpflichtet, ein sogenanntes Energieaudit durchzuführen, bei dem Einsparpotentiale aufgezeigt werden. Diese sind alle vier Jahre durch qualifizierte und akkreditierte Energieauditoren zu wiederholen.

Alternative Heiztechnik

Auch Optik und Ästhetik spielen bei modernen Heizsystemen eine größer werdende Rolle. So ist es inzwischen möglich, anstelle großer Heizkörper, wie sie für die Konvektionswärme an den Wänden angebracht werden müssen, sogenannte Bild- oder Spiegelheizungen anzubringen. Diese funktionieren mit Infrarotheiztechnik und werden somit zu den Elektroheizungen gerechnet werden. Je nach Produkt erfüllen jedoch auch diese die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) erfüllen. Sie lassen sich flach an der Wand montieren, so dass sie auf den ersten Blick nicht als Heizung wahrgenommen werden. Eine interessante Option bieten sogenannte Dunkelstrahler, die besonders niedrige Betriebstemperaturen erzeugen und dennoch für eine wohlige Wärme sorgen. Umfassende Informationen finden sich zum Beispiel hier oder auf zahlreichen Ratgeberseiten.

Förderung durch den Staat

Die Förderungen des Bundes für Maßnahmen im Sinne der Energiewende sind vielfältig. So bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zahlreiche Förderporgramme an, die sich gezielt an Hauseiegntümer, Unternehmen und Kommunen richten. Für Unternehmen ist auch die KfW ein guter Ansprechpartner, um Zugang zu entsprechenden Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen zu erhalten. Im Rahmen des „Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz“ stellte die Bundesregierung zwischen 2016 und 2020 insgesamt 17 Milliarden Euro zur Förderung der Energieeffizienz bereit.

 

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