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Rekordjahr für Pharmazulieferer Gerresheimer

Gerresheimer AG

Die Gerresheimer AG, einer der weltweit führenden Zulieferer der Pharma- und Healthcare-Industrie, hat das Geschäftsjahr 2010 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. „Das Geschäftsjahr 2010 war sehr erfolgreich für uns. Unser Know-how und unsere Produkte werden von unseren internationalen Pharmakunden sehr gut nachgefragt. An diesem Erfolg sollen unsere Aktionäre teilhaben. Daher schlagen wir der Hauptversammlung eine Dividende von EUR 0,50 je Aktie vor“, sagte Uwe Röhrhoff, Vorstandsvorsitzender der Gerresheimer AG.

Umsatz gesteigert, Ergebnis verbessert

Gerresheimer hat im Geschäftsjahr 2010 den Umsatz deutlich gesteigert. Dieser legte bereinigt um die in 2009 verkaufte Sparte Technische Kunststoffsysteme um 5,6 Prozent auf 1024,8 Millionen Euro zu. Zu konstanten Wechselkursen betrug das Umsatzwachstum 4 Prozent. Hauptwachstumstreiber im Pharmageschäft waren Insulin-Pens, Inhalatoren sowie Fläschchen, Ampullen und vorfüllbare Spritzen. Die Nachfrage nach Kosmetikverpackungen hat sich in 2010 deutlich belebt. Auch der Markt für Laborglasprodukte hat sich erholt.

Die Gerresheimer AG konnte im Geschäftsjahr 2010 das operative Ergebnis auf 204,5 Millionen Euro steigern. Es lag damit 10 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Die operative Marge konnte auf vergleichbarer Basis zum Vorjahr um 0,8 Prozentpunkte auf 20 Prozent gesteigert werden. Das Konzernergebnis erreichte mit 46,7 Millionen Euro einen neuen Rekordwert, nach 7 Millionen Euro im Vorjahr. Auch das bereinigte Ergebnis je Aktie verbesserte sich deutlich von 1,34 Euro auf 1,95 Euro.

Die deutliche Verbesserung des operativen Ergebnisses hat sich auch positiv auf den Cash Flow ausgewirkt. Zur weiteren Schuldentilgung wurden 62,3 Millionen Euro verwendet. Damit liegen die Nettofinanzschulden mit 311,0 Millionen Euro zum Geschäftsjahresende auf einem historischen Tiefstand.

Gerresheimer erwartet weiteres Umsatzwachstum

Für das Geschäftsjahr 2011 geht Gerresheimer von einem Umsatzwachstum zu konstanten Wechselkursen von drei bis vier Prozent aus. Das entspricht einem nominalen Umsatzwachstum von vier bis fünf Prozent. Für die EBITDA-Marge geht das Unternehmen von rund 20 Prozent aus. In 2011 wird das Unternehmen voraussichtlich rund 80 Millionen Euro investieren. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung eine Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2010 in Höhe von 0,50 Euro je Aktie vor.

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