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HSBC Trinkaus steigert Betriebsergebnis und Gewinn

Logo HSBC TrinkausHSBC Trinkaus kann im ersten Quartal 2011 erneut positive Zahlen präsentieren. So steigerte die Bank ihr Betriebsergebnis um 12,4 % auf 60,0 Mio. Euro (Vorjahr: 53,4 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss vor Steuern erhöhte sich um 14,7 % auf 63,1 Mio. Euro (Vorjahr: 55,0 Mio. Euro). Diese Entwicklung ist auf das unverändert erfolgreiche Geschäftsmodell der Bank zurückzuführen. Mit seiner klaren Ausrichtung auf die Zielgruppen „Vermögende Privatkunden“, „Firmenkunden“ und „Institutionelle Kunden“, unterstützt von einem risikobewussten Handel, bewährt es sich gerade in unsicheren Zeiten. Die enge Einbindung in die kapitalstarke und weltweit vernetzte HSBC-Gruppe stärkt die kundenorientierte Ausrichtung der Bank weiterhin nachhaltig. Zudem werden in dem Resultat erste Erfolge der beschleunigten Wachstumsstrategie sichtbar, mit der die Bank ihre Marktanteile in allen Segmenten signifikant steigern möchte. Mit der Bestätigung des Langfrist-Emittentenratings „AA“ im April 2011 besitzt HSBC Trinkaus weiterhin das beste Fitch-Rating einer privaten Geschäftsbank in Deutschland.

Der Zinsüberschuss hat sich um 6,7 % auf 33,3 Mio. Euro verbessert (Vorjahr: 31,2 Mio. Euro). Diese Entwicklung resultiert vornehmlich aus dem Anstieg der Volumina im Kreditgeschäft. Bei der Risikovorsorge für das Kreditgeschäft ist ein Ertrag in Höhe von 5,5 Mio. Euro zu verzeichnen (Vorjahr: 0,7 Mio. Euro). Dank der konjunkturellen Erholung konnte die Bank Wertberichtigungen für einzelne Engagements auflösen oder reduzieren sowie auf weitere Zuführungen verzichten. HSBC Trinkaus hält weiterhin an seiner konservativen Ausrichtung bei der Beurteilung von Ausfallrisiken fest. Das Provisionsergebnis ist um 9,6 % auf 95,5 Mio. Euro gestiegen (Vorjahr: 87,1 Mio. Euro). Maßgeblich dafür war das außerordentlich gute Ergebnis im Devisen- und Derivategeschäft. Hier kam besonders der Anstieg der vermittelten Geschäfte im HSBC-Verbund zum Tragen. Auch im Wertpapiergeschäft, dem zentralen Erfolgsfaktor im Provisionsgeschäft der Bank, konnte HSBC Trinkaus sein Ergebnis dank höherer Transaktionszahlen steigern.

Das Handelsergebnis stieg um 6,6 % auf 43,9 Mio. Euro (Vorjahr: 41,2 Mio. Euro). Dies resultiert vor allem aus dem Geschäft mit Rentenpapieren und Zinsderivaten sowie dem Handel mit Aktien und Aktien-/Indexderivaten, der stärksten Ertragssäule im Handelsergebnis. Die Robustheit des Risikomanagements nicht nur im Aktienderivatehandel wurde bei den starken Kursschwankungen aufgrund der Erdbebenkatastrophe in Japan erneut bestätigt. Das sonstige Ergebnis liegt nahezu auf dem Niveau des Vorjahres und erreicht 3,5 Mio. Euro (Vorjahr: 3,9 Mio. Euro).

Der Verwaltungsaufwand stieg um 8,6 % auf 122,1 Mio. Euro (Vorjahr: 112,4 Mio. Euro), insbesondere wegen höherer Mitarbeiterzahlen, die erstmalig die Marke von 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen der Wachstumsstrategie überschritten. Die Aufwand-Ertrag-Relation befindet sich mit 68,0 % weiterhin innerhalb der Bandbreite von 65 % bis 70 %, die für das Geschäftsmodell von HSBC Trinkaus als adäquat gelten kann. Das Ergebnis aus Finanzanlagen erhöhte sich leicht auf 3,4 Mio. Euro (Vorjahr: 3,2 Mio. Euro). Während 2010 noch vereinzelt geringe Wertkorrekturen auf Finanzanlagen erforderlich
waren, gab es nun keinen weiteren Abwertungsbedarf. Mit 20,2 Mrd. Euro ist die Bilanzsumme um 8,5 % gestiegen (31.12.2010: 18,6 Mrd. Euro). Die Hauptrefinanzierungsquelle der Bank sind mit rund 50 % unverändert die Kundeneinlagen, die auf 11,1 Mrd. Euro gewachsen sind (31.12.2010: 10,1 Mrd. Euro). Dies kann als klares Bekenntnis der Kunden zur soliden Geschäftspolitik der Bank gewertet werden. Die Zunahme der Kundenforderungen spiegelt die geplante Ausweitung unseres Kreditgeschäfts insbesondere mit mittelständischen Kunden bei der Umsetzung unserer Wachstumsstrategie wider. Die Finanzlage ist durch eine weiterhin hervorragende Liquidität gekennzeichnet. Die Eigenmittelquote ist mit 16,9 % nach 17,2 % am Jahresende unverändert hoch. 12,8 Prozentpunkte entfallen auf Kernkapital ohne hybride Kapitalbestandteile (31.12.2010: 13,0 %).

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