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Henkel kooperiert mit EnvisionTEC im Bereich 3D-Druck

Henkel-Logo am Standort in Düsseldorf
Henkel-Logo am Standort in Düsseldorf, Foto: Henkel

Der 3D-Druck gewinnt in der Industrie zunehmen an Bedeutung. Diesen Trend hat auch der Düsseldorfer Henkel-Konzern erkannt und investiert schon seit längerer Zeit in das sogenannte Additive Manufacturing (AM). Nun gab Henkel eine Kooperation mit dem us-amerikanischen Unternehmen EnvisionTEC bekannt, einem global führenden Anbieter von professionellen 3D-Druck-Lösungen. Gemeinsam will man die 3D-Druckertechnologie besser aufeinander abstimmen, um die Serienproduktion von Bauteilen in verschiedenen Branchen voranzutreiben. Dafür bietet Henkel eine offene Materialplattform für Systemanbieter und Hersteller von 3D-Drucker.

3D-Druck mit Harzen von Henkel

Unter der Marke „Loctite“ hat Henkel seit 2016 spezielle lichthärtende Harze entwickelt, die nun für den Einsatz in 3D-Druckern von EnvisionTEC optimiert werden sollen. Dadurch erhofft man sich neue Lösungen für Kunden in mehr als 800 Industriesegmenten. Produktbeispiele dafür sind etwa „Indirect Bonding Trays“ für kieferorthopädische Anwendungen oder Formen für Spritzgussverfahren. Ausgewählte 3D-gedruckte Teile für den Medizinsektor und für die verarbeitende Industrie wollen die beiden Partner auf der kommenden Rapid + TCT Messe vorstellen, die vom 21. bis 23. Mai in Anaheim (USA) stattfinden wird.

Kooperation mit EnvisionTEC als hervorragende Ergänzung

Dr. Philipp Loosen, Head of 3D Printing bei Henkel, sieht die „continuous Digital Light Manufacturing“ (cDLM) Technologieplattform von EnvisionTEC als hervorragende Ergänzung zu dem Produktangebot von Henkel. „Die Partnerschaft bietet ein großes Potenzial, um eine breite Palette unseres Portfolios für den Einsatz in der additiven Massenfertigung einzusetzen. Gemeinsam haben wir bereits neuartige Teile für den Medizinsektor und für die weiterverarbeitende Industrie gedruckt, die die Leistungsfähigkeit unserer Materialien demonstrieren. Diese Zusammenarbeit für neue 3D-Druck-Lösungen werden wir nun auf weitere Industriesegmente ausweiten.“

Im vergangenen Jahr hat Henkel ein europäisches Zentrum für 3D-Druck-Technologie in Dublin eröffnet. Hier werden maßgeschneiderte Technologien erforscht, die einfache, schnelle und automatisierte digitale Produktionsprozesse auf Basis des 3D-Drucks für verschiedene Branchen ermöglichen sollen. Dafür kooperiert der Konzern mit verschiedenen führenden Technologieanbietern. Dazu zählen neben EnvisionTEC auch Hewlett-Packard und Carbon.

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