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Großbrand in Rheinbahn-Depot zerstört Dutzende Linienbusse

Anfang April kam es zu einem Großbrand im Rheinbahn-Depot im Düsseldorfer Stadtteil Heerdt, infolgedessen Dutzende Linienbusse zerstört wurden. Nach Angaben der Rheinbahn seien insgesamt 38 Fahrzeuge betroffen. Verursacht wurde der Brand offenbar durch einen technischen Effekt. Der entstandene Schaden wird auf bis zu 50 Millionen Euro geschätzt. Verletzte waren glücklicherweise nicht zu beklagen.

Großbrand im Rheinbahn-Depot

Rheinbahn Busse
Bei dem Großbrand im Rheinbahn-Depot wurden Dutzende Linienbusse zerstört, Foto: Rheinbahn

Die Feuerwehr Düsseldorf war in der Nacht zum ersten April gegen 1 Uhr von mehreren Anwohnern verständigt worden und rückte mit insgesamt 125 Einsatzkräften und mehreren Löschfahrzeugen aus. Bei ihrem Eintreffen auf dem Betriebshof der Rheinbahn an der Eupener Straße brannte eine dortige Abstellhalle für Busse bereits lichterloh. Der umgehend eingeleitete Löscheinsatz verhinderte glücklicherweise das Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude wie dem Straßenbahndepot. Nach rund eineinhalb Stunden konnte die Feuerwehr den Großbrand unter Kontrolle bringen. Jedoch wurde der circa 50 mal 50 Meter große Hallenkomplex vollständig zerstört.

Technischer Defekt als Ursache

Nach der anschließenden Brandnachschau, bei der weitere Brandnester gelöscht wurden, übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei, die Ermittlungen einleitete. Ein Brandursachenermittler untersuchte das Gelände über Ostern und kam inzwischen zu dem Ergebnis, dass ein technischer Defekt das Feuer auslöste. Laut einem Sprecher der Polizei gebe es keine Hinweise auf fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung. Ein detailliertes Gutachten soll nun genauere Erkenntnisse bringen.

38 Busse zerstört

Die Rheinbahn unterhält insgeamt rund 490 Busse. Durch den Großbrand wurden somit weniger als 10 Prozent des Fuhparks zerstört. Unter den betroffenen Fahrzeugen sollen sich sowohl alte wie auch acht neue E-Busse befunden haben, die erst kürzlich angeschafft worden waren. Dennoch soll sich der Verlust nicht negativ auf den Betrieb der Buslinien in Düsseldorf auswirken. Man könne den Ausfall unter anderem durch Subunternehmer kompensieren. Zudem hätten zahlreiche Verkehrsunternehmen aus Nachbarstädten ihre Hilfe angeboten.

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