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Gerresheimer mit starkem Wachstum im zweiten Quartal 2011

Die Gerresheimer AG, einer der weltweit führenden Zulieferer der Pharma- und Healthcare-Industrie, hat das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2011 erfolgreich abgeschlossen. „Im zweiten Quartal sind wir im Umsatz und im Konzernergebnis stark gewachsen. Insbesondere unsere Geschäftsbereiche Behälterglas und Kunststoffsysteme haben sehr gut abgeschnitten. Außerdem haben wir uns durch die Akquisition des Unternehmens Vedat im strategisch wichtigen südamerikanischen Markt verstärkt,“ sagte der Vorstandsvorsitzende Uwe Röhrhoff.

Umsatz deutlich gesteigert

Gerresheimer hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2011 den Umsatz deutlich gesteigert. Der Umsatz legte um 5,9 Prozent auf 284,5 Millionen Euro zu. Zu konstanten Wechselkursen betrug das Umsatzwachstum 7,6 Prozent. Zu dem starken Wachstum haben insbesondere die Geschäftsbereiche Behälterglas und Kunststoffsysteme beigetragen. Wachstumstreiber bei den Kunststoffsystemen waren insbesondere Inhalatoren, Insulin-Pens, Produkte für die Diagnostik und Kunststoffbehälter.

Übernahme von Vedat wirkt sich positiv aus

Das im März übernommene Unternehmen Vedat, das im Bereich pharmazeutische Primärverpackungen aus Kunststoff in Südamerika sehr gut positioniert ist, hat die positive Entwicklung unterstützt. Im stark wachsenden Geschäftsbereich Kunststoffsysteme hatte Gerresheimer vor kurzem deutliche Kapazitätserweiterungen des Werkes in Tschechien angekündigt.

Die Gerresheimer AG erzielte im zweiten Quartal 2011 ein bereinigtes operatives Ergebnis von 56,3 Millionen Euro. Die bereinigte operative Marge lag bei 19,8 Prozent (Vorjahresquartal 20,9 Prozent). Im zweiten Quartal standen planmäßige Generalüberholungen von Schmelzwannen und Kapazitätsrestriktionen bei vorfüllbaren Spritzensystemen an. Das Konzernergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr trotz Einmalaufwendungen für die Refinanzierung um 2,1 Millionen Euro auf 13,3 Millionen Euro gesteigert werden. Das bereinigte Ergebnis je Aktie verbesserte sich gegenüber Vorjahresquartal von 0,59 Euro auf 0,69 Euro.

Die Nettofinanzschulden wurden im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Millionen Euro auf 404,6 Millionen Euro gesenkt, obwohl Kosten für die Akquisition von Vedat, die Dividendenzahlung und die Refinanzierung anfielen. Im Mai hatte Gerresheimer die frühzeitig eingeleitete Refinanzierung mit fünf- und siebenjährigen Laufzeiten abgeschlossen.

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