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European Energy Award: Düsseldorf bekommt Gold

Für ihren nachhaltigen Umgang mit Energie wird die Landeshauptstadt Düsseldorf mit dem European Energy Award (EEA) in Gold ausgezeichnet werden. Düsseldorf ist die bislang einwohnerreichste Kommune, die diese Auszeichnung bekommt. Der Umweltminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Johannes Remmel, wird den Preisträ gern den European Energy Award am Donnerstag, 13. Januar, in Bottrop aushändigen. Drei Städte erhalten für ihr gutes Energiemanagement den Preis in Gold, 24 Städte und Kreise werden mit Silber ausgezeichnet. Die Prüfer bescheinigten der Landeshauptstadt mit 78 Prozent der erreichbaren Punkte einen hervorragenden energetischen Status.

European Energy Award2003 hat Dü sseldorf zum ersten Mal an dem internationalen Energiemanagementsystem European Energy Award teilgenommen. Einmal jährlich trägt ein Team mit Fachleuten aus den Bereichen Immobilienmanagement, Stadtplanung, Verkehrsmanagement, Umwelt, Bauinvestitionscontrolling und Lokale Agenda 21, unterstützt von der Stadtwerke Düsseldorf AG, sämtliche energierelevante Aktivitäten in der Stadt zusammen und bewertet diese. Darauf aufbauend wird ein Energiepolitisches Arbeitsprogramm erstellt, mit dem weitere Projekte umgesetzt werden sollen. Dazu zählen die Einführung eines Energiecontrollings, die Fest schreibung von Baustandards für die städtischen Gebäude, der breite Einsatz erneuerbarer Energien, die Durchführung von Klimaschutzprojekten mit Schulen, Kindergärten, Sportvereinen und der örtlichen Wirtschaft sowie eine sparsamere Straßenbeleuchtung. Bereits nach der ersten externen Überprüfung wurde Düsseldorf hierfür 2007 mit dem European Energy Award in Silber ausgezeichnet.

Seit Inkrafttreten des städtischen Programms „Die Schöpfung bewahren – 30 Initiativen für den Klimaschutz in Düsseldorf“ hat der European Energy Award laut Umweltamt der Stadt zusätzlichen Rückenwind bekommen. Im zweiten externen Audit, welches in diesem Jahr je ein nationaler und ein internationaler Prüfer vornahm, wurde einerseits die Existenz des Programms an sich positiv bewertet, andererseits trug die erfolgreiche Umsetzung der einzelnen Initiativen zu einer enormen Verbesserung der Bilanz bei. Besonders beeindruckt zeigten sich die Auditoren von dem Düsseldorfer Ökostrom-Cent, mit dem die Stadtverwaltung einen Eurocent je eingekaufter Kilowattstunde Strom in eigene Anlagen zur nachhaltigen Stromerzeugung investiert, sowie von dem umfassenden Förderprogramm „Klimafreundliches Wohnen in Düsseldorf“.

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