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Eon erwägt Stellenabbau: jede zweite Stelle in Düsseldorf ist in Gefahr

E.ON AG, Düsseldorf
Quelle: E.ON AG
Beim Energiekonzern E.on droht ein radikaler Kahlschlag. Wie der Vorstand des Unternehmens mitteilte könnten bis zu 400 der 800 Jobs in der Düsseldorf Zentrale betroffen sein. E.on will so kurzfristig 1,5 Milliarden Euro einsparen, um nach dem Atomausstieg handlungsfähig zu bleiben. Konkret beschlossen sei aber noch nichts.

Eon-Vorstand Bernhard Reutersberg sagt in einer Videobotschaft wörtlich: „Bei der Administration gibt es Hinweise, dass wir zu viele Kapazitäten vorhalten, zu viel Ballast haben“. Belegschaft und Betriebsrat reagierten erbost. Der Konzernbetriebsratschef sagte dazu, „die Eon-Beschäftigten werden sich nicht als Ballast bezeichnen lassen. So kann man nicht mit Menschen umgehen“. Der Konzernbetriebsrat werde am 13. und 14. September das weitere Vorgehen mit den Mitarbeitern besprechen werde.

Als Orientierungspunkt für die personelle Ausstattung von Konzernleitungen hatte Vorstandschef Reutersberg vor allem auf andere vergleichbare Konzernzentralen verwiesen. Diese kämen mit deutlich weniger Mitarbeitern aus

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