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ARAG: Jahresüberschuss mehr als verdoppelt

Logo ARAGDer in Düsseldorf beheimatete ARAG Konzern, wuchs im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 deutlich um 4,4 Prozent und baute seine Beitragseinnahmen im In- und Ausland von 1,37 Milliarden € auf 1,43 Milliarden € aus. Dies gab Dr. Paul-Otto Faßbender, Vorstandsvorsitzender der ARAG, bei der Bilanzpressekonferenz bekannt. Die Gesamtleistung des Konzerns inklusive der Dienstleistungsgesellschaften legte von 1,41 Milliarden € auf 1,49 Milliarden € zu. Gleichzeitig hat der Konzern sein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit sehr deutlich um 38,4 Prozent von 46,4 Millionen € auf 64,2 Millionen € im Geschäftsjahr gesteigert.

Insgesamt hat der Konzern seinen Jahresüberschuss nach Steuerabzug in Höhe von 50,1 Millionen € gegenüber dem Vorjahr (21,0 Millionen €) mehr als verdoppelt. „Die Aktionäre sind mit dieser Entwicklung sehr zufrieden“, unterstrich Dr. Paul-Otto Faßbender. Für die Kunden hat der Konzern im Geschäftsjahr 2010 insgesamt Versicherungsleistungen von 927,5 Millionen € übernommen (Vorjahr: 909,6 Millionen €). Die Konzern-Schadenquote sank aufgrund der insgesamt guten Geschä ftsentwicklung dennoch von 67,0 Prozent auf 65,5 Prozent. Bei den Kosten zeigte der Konzern einen leichten Anstieg der Kostenquote von 33,3 Prozent auf 34,5 Prozent. Ein wesentlicher Grund hierfür ist die erneut verbesserte Produktionsleistung auf dem deutschen Markt, die zu einem Anstieg der Provisionsleistungen um 17 Prozent führte.

Im gesamten Rechtsschutzgeschäft, dem größten Konzernsegment, hat die ARAG ihre Beitragseinnahmen um 3,1 Prozent von 685,6 Millionen € auf 706,5 Millionen € ausgebaut. Das internationale Rechtsschutzgeschäft lieferte mit seiner deutlichen Prämiensteigerung von 7,4 Prozent auf 406,7 Millionen € (Vorjahr: 378,5 Millionen €) einen wichtigen Wachstumsbeitrag. Am stärksten wuchsen die internationalen Gesellschaften in Italien (20 Prozent), Spanien (6 Prozent) und den Niederlanden (5 Prozent). Die ARAG festigt damit ihre Position als Nummer zwei im weltweiten Rechtsschutzgeschäft. Im gesättigten deutschen Rechtsschutzmarkt sanken die Beitragseinnahmen um 2,3 Prozent auf knapp 300 Millionen Euro nach 307,1 Millionen € im Vorjahr.

Im deutschen Markt hat das Krankenversicherungsgeschäft seine Rolle als wachstumsstärkstes Konzernsegment untermauert: Die Bruttobeitragseinnahmen stiegen mit 12,3 Prozent doppelt so stark wie der Marktdurchschnitt – von 255,4 Millionen € auf 286,8 Millionen €. Das Kompositversicherungssegement glänzte im Berichtsjahr durch das Ausbleiben von Großschäden mit einem signifikanten Ergebnissprung: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit fiel mit 50,3 Millionen € fast doppelt so hoch wie im Vorjahr aus (28,2 Millionen €). Das Lebensversicherungsgeschäft hat im Berichtsjahr den Turnaround vollzogen: Die Prämieneinnahmen wachsen wieder und lagen mit 206,6 Millionen € um 3,0 Prozent höher als im Vorjahr (200,6 Millionen €). Entgegen dem allgemeinen Branchentrend wurde dieser Anstieg erreicht, ohne dafür den Verkauf von Policen gegen kurz laufende Einmalbeiträ ge zu forcieren.

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