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Grey verliert offenbar Europa-Etat von C&A

Logo GreyErst im vergangen Jahr hatte Dickjan Poppema, CEO der Grey-Gruppe in Deutschland, den Etatgewinn von C&A verkündet. Nun, knapp 18 Monate später, bricht der Europa-Etat des Textilhandelsunternehmens für die Düsseldorfer Werber offenbar schon wieder weg. Das berichtet der Branchendienst W&V. Eine offizielle Bestätigung von seiten der Agentur steht jedoch noch aus. Auch C&A gab auf Anfrage lediglich zu Protokoll, das man „routinemäßig das Agenturportfolio überprüfe“ und sich somit auf Agentursuche befinde.

Wechsel von Grey zur Agenturgruppe Zum goldenen Hirschen

Zuletzt kümmerten sich rund 25 Beschäftigte bei Grey um den Großkunden. Diese sollen nach Informationen der W&V bereits über den Etatverlust informiert worden sein. Zukünftig soll C&A von der Agenturgruppe Zum goldenen Hirschen betreut werden, die sich zuletzt bereits den Etat von Obi sichern konnten. Das neue Team dort könnte den Kunden vom Standort Köln aus betreuen.

Die WPP-Tochter Grey hatte sich den Europaetat von C&A im Sommer 2016 gesichert. Der Pitch umfasste damals Strategie, Kreation, Produktion und die Aussteuerung der Werbemaßnahmen in ganz Europa. Laut dem Fachmagazin Horizont hat Grey im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 33,5 Millionen erzielt. Wie hoch daran der Anteil von C&A war, ist nicht bekannt.

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