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Kooperationsvereinbarungen für Glasfaserausbau in Düsseldorf

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat mit dem Telekommunikationskonzern Vodafone und der Deutschen Glasfaser Business GmbH eine Kooperationsvereinbarungen für dem Glasfaserausbau im Stadtgebiet geschlossen. Wie die beteiligten Parteien mitteilten, übernimmt die Deutsche Glasfaser Business GmbH in mehreren Gebieten Planung und Ausbau der passiven Netze. Vodafone stattet diese dann mit aktiver Technologie aus und wird diese betreiben. Durch den Ausbau des Glasfasernetzes in Düsseldorf soll die fortschreitende Digitalisierung des Wirtschaftsstandortes vorangetrieben und Wettbewerbsnachteile vor allem für den Mittelstand beseitigt werden.

Bis Ende 2017 sollen 19 Gewerbegebiete angeschlossen sein

Glasfaserausbau in Düsseldorf
Durch die neue Glasfaser-Technologie sind Spitzengeschwidigleiten vo bis zu 1 Gigabit/s möglich, Foto: chaitawat / pixabay / CC0 Creative Commons

Bis Weihnachten sollen bereits in 19 Gewerbegebieten der Landeshauptstadt neue Leitungen liegen und erste Glasfaseranschlüsse verfügbar sein. Dadurch sollen im kommenden Jahr mehrere tausend Unternehmen und Gewerbetreibende von der neuen Technologie profitieren können. Laut Vodafone sollen Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit/s (1.000 Mbit/s) im Up- und Download möglich sein. Dadurch ließen sich beispielsweise die Datenmenge von einer DVD (4,7 Gigabyte) innerhalb von nur 36 Sekunden übertragen. Zum Vergleich: Mit einer VDSL-Verbindung mit 50 Mbit/s dauert doe Übertragung dieser Datenmenhe rund zwölf Minuten und mit einem klassischen DSL-Anschluss mit 16 Mbit/s sogar fast 40 Minuten. Allgemein sollen Kunden je nach Tarif zwischen Geschwindigkeiten von 100, 200, 500 oder 1.000 Mbit/s wählen können.

Glasfaserausbau für den Mittelstand

Wer noch nicht von der ersten Ausbaustufe profitiert, kann sich aktiv um einen Anschluss an das neue Glasfasernetz bemühen. Laut Vodafone würde zunächst in jenen Gewerbegebieten ausgebaut, in denen sich die Hälfte der ansässigen Unternehmen bis September 2017 für einen Gigabit-Vertrag von Vodavone entscheidet. Die günstigsten Tarife starten zu Beginn der Vermarktungsphase bei 299 Euro pro Monat. Für den Ausbau werden zunächst schon vorhandene Leerrohre genutzt. Dadurch soll ein unnötiges Aufreißen der Straßen vermieden werden. Erst wenn diese Möglichkeit nicht besteht, sollen neben den klassischen Baumethoden auch moderne und schonende Verlege-Verfahren wie zum Beispiel Trenching eingesetzt.

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