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Wohnen am Rheinturm: Luxus-Wohntürme am Rhein geplant

Die Immobilien-Weltleitmesse Mipim in Cannes nutzt die Rathausspitze Düsseldorfs traditionell als Bühne für aufsehenerregende Bauprojekte. Zuletzt hatte man nach Jahren der spektakulären Präsentationen jedoch etwas Glamour vermissen lassen. Das wollte die Delegation um Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) in diesem Jahr mit der Vorstellung eines spannenden Wohnprojekts am Rheinufer jedoch vergessen machen. Vorgestellt wurden zwei außergewöhnliche Wohnhochhäuser, die auf einem Grundstück zwischen Rheinturm und WDR-Gebäude direkt am Rheinufer entstehen könnten. Der Name des Projekts: Wohnen am Rheinturm. Geplant wurde den Entwurf von Architekt Christoph Ingenhoven, der damit auch die Rheinuferpromenade um 400 Meter bis zum Medienhafen verlängern möchte.

Wohnen am Rheinturm – 60 Wohnungeinheiten im Premiumsegment

Wohnen am Rhein
Blick auf einen der beiden geplanten Wohntürme am Rheinturm, Foto: ingenhoven architects

Die beiden Wohntürme, deren Geschosse wie aufeinander gestapelte Bungalows anmuten, sind 13 bzw. 17 Etagen hoch. Die einzelnen Geschosse verfügen über großzügige Flächen von über 200 Quadratmeter pro Wohnung und zudem über weitläufige, begrünte Terrassen. Bis zu 60 Wohnungeinheiten im Premiumsegment könnten in den Gebäuden mit einer Gesamtfläche von rund 12.000 Quadratmeter entstehen. Jede Wohnung soll zwei Stellplätzen in der Tiefgarage erhalten. Das Investitionsvolumen soll bei rund 100 Millionen Euro liegen.

Kritik von Anwohnern, Heimatverein und Bezirksvertretung

Das etwa 3.000 Quadratmeter große, potentielle Baugrundstück, dass sich im Besitz der städtischen Tochter Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz (IDR) befindet, könnte nach Einschätzung des Oberbürgermeisters am Markt einen hervorragenden Preis erzielen. Mit den daraus erzielten Einnahmen könnte die Verlängerung der Rheinuferpromenade finanziert werden. Eine äußerst reizvolle Option. Jedoch stießen die Planungen nicht nur auf Gegenliebe. Sowohl Anwohner als auch Heimatvereine und die Bezirksvertretung äußerten Kritik an dem Projekt. Durch die Bebauung der Freifläche würden wichtige Sichtachsen verschwinden. Entsprechende Proteste formieren sich nun.

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