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NRW nimmt 2011 drei Milliarden Euro mehr an Steuern ein

NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans darf sich über Steuermehreinnahmen freuen. Vor allem die Lohn- und Einkommensteuer hätten dazu geführt, dass die Steuereinnahmen mit gut 41 Milliarden Euro um rund drei Milliarden Euro höher ausfielen als 2010 und um 840 Millionen höher als für 2011 erwartet, heißt es aus dem Finanzministerium. Neben der Einnahmensteigerung fallen im Haushalt des zurückliegenden Jahres auch Minderausgaben an, deren Höhe noch nicht feststeht. Damit liege die Neuverschuldung für 2011 im Haushaltsabschluss unter der verfassungsrechtlichen Regelobergrenze von 3,9 Milliarden Euro, heißt es. Im Haushaltsplan hatte die Landesregierung bisher eine Neuverschuldung von 4,8 Milliarden Euro fü r 2011 vorgesehen.

Von den Steuereinnahmen in NRW entfielen 2011 rund 16,3 Milliarden Euro (+9,2 Prozent) auf Lohn- und Einkommensteuer, 16,2 Milliarden Euro (+3,4 Prozent) auf die Steuern vom Umsatz und 3,7 Milliarden Euro (+33,2 Prozent) auf klassische Unternehmensteuern wie die Körperschaftsteuer sowie die Kapitalertragsteuer.

Walter-Borjans rechnet auch für 2012 mit einem günstigen Verlauf am NRW-Arbeitsmarkt, so dass die erwarteten Steuereinnahmen im Haushaltsentwurf für das angelaufene Jahr mit 43,1 Milliarden Euro eine realistische Größe seien.

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