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NRW: Innovationsprogramm soll Weichen für Rheinisches Revier stellen

Die Landesregierung hat die Weichen für eine nachhaltige Wirtschafts­entwicklung des Rheinischen Reviers gestellt. Das Kabinett beschloss am Dienstag den 1. Februar 2011 Eckpunkte des Programms „Innovationsregion Rheinisches Revier„.

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Sozial, ökonomisch und ökologisch nachhaltiger Um­bau

„Im Rheinischen Revier arbeiten mehr als 12.000 gut ausgebildete Be­schäftigte in der Braunkohlenindustrie und es gibt ein großes technolo­gisches und wissenschaftliches Know-how. Dieses Potenzial wollen wir nutzen“, sagte Wirtschafts- und Energieminister Harry K. Voigtsberger. „Wir wollen einen sozial, ökonomisch und ökologisch nachhaltigen Um­bau der Wirtschaftsstruktur in der Region. Deshalb gehen wir diesen Prozess mit einem langen Atem und im engen Dialog mit den Akteuren vor Ort an“, so der Minister.

Erster Schritt ist die Einrichtung einer Geschäftsstelle unter Federfüh­rung der IHK Aachen. Die Geschäftsstelle soll gemeinsam mit den rele­vanten Akteuren vor Ort konkrete Maßnahmen und Projekte für die Re­gion entwickeln. Beteiligt werden sollen Kommunen, Gewerkschaften, die RWE Power AG, Wirtschaft, Hochschulen, Forschungs­einrichtungen, Kammern und Verbände, Politik und Verwaltung. Einbezogen werden sollen auch bestehende Strukturprojekte in der Region wie „Terra Nova“ und die „Entwicklungsgesellschaft Indeland GmbH“.

Bis Mitte dieses Jahres soll die Geschäftsstelle das im Dialog mit der Region entwickelte „Innovationsprogramm Rheinisches Braunkohlenre­vier“ dem Kabinett zur Abstimmung vorlegen. Die Finanzierung der Ge­schäftsstelle wird im ersten Jahr die IHK Aachen beziehungsweise die regionale Wirtschaft tragen. Ab 2012 will das Land die Geschäftsstelle für vier Jahre mit jährlich 500.000 Euro mitfinanzieren.

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