home Featured, NRW Interkulturelle Arbeit der ‚Kulturmittler’ fördert offene Firmenkultur bei Thyssen-Krupp Steel AG

Interkulturelle Arbeit der ‚Kulturmittler’ fördert offene Firmenkultur bei Thyssen-Krupp Steel AG

Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Integrationsminister Guntram Schneider hat heute „Kulturmittler“ bei der ThyssenKrupp Steel AG in Duisburg ausgezeichnet. Sie sollen die Zusammenarbeit von Mitarbei­tern mit unterschiedlichen Nationalitäten verbessern. „Sprachprobleme und Vorurteile können zur gegenseitigen Ausgrenzung führen. Deshalb brauchen wir in Betrieben interkulturelle Arbeit, um Konflikte zu ent­schärfen“, sagte Schneider heute bei der Ehrung der ersten 15 Kultur­ mittler in dem Konzern. Weitere 16 sollen folgen.

In dem Duisburger Konzern werden die „Kulturmittler“ im Rahmen des Projektes „Interkulturelles Handeln und Konfliktmanagement in den neuen Arbeitsstrukturen der Stahlindustrie“ ausgebildet. Mittler zwischen unterschiedlichen Kulturen gibt es auch in anderen Unternehmen der Stahlindustrie sowie in den Zuliefer- und Dienstleistungsbetrieben. Da­bei soll es nicht bleiben. „’Kulturmittler’ werden selbstverständlich auch in anderen Branchen sowie kleineren und mittleren Unternehmen ge­braucht“, betonte Minister Schneider.

Bei ThyssenKrupp in Duisburg sensibilisieren die ‚Kulturmittler’ auch Führungskräfte, damit sie helfen, Konflikte zwischen den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mit unterschiedlicher Herkunft und Kultur zu ver­meiden“, betonte Minister Schneider. Unternehmen, in denen Beschäf­tigte mit Zuwanderungsgeschichte den betrieblichen Alltag durch ihre Erfahrungen ergänzen, gehörten zu den Gewinnern im Wettbewerb.

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