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Drohender Stellenabbau bei Steeltec

Beim Stahlunternehmen Steeltec, einem führenden Hersteller von Spezialblankstahl, droht am Standort Düsseldorf der Wegfall jeder fünften Stelle. Das berichtet die Rheinische Post. Diese beruft sich auf die Gewerkschaft IG Metall. Die bestätigte, dass von den 250 Arbeitsplätzen 50 wegfallen könnten. Man hoffe jedoch, dass dies „ohne harte Kündigungen über die Bühne gehen“ könne, heißt es.

SteeltecBetroffene Arbeitnehmer sollen möglichst in den Vorruhestand eintreten. Ursprünglich sei sogar der Abbau von rund 50 Prozent der Arbeitsplätze am Stadtort Düsseldorf geplant gewesen. Nun einigte man sich auf eine temporäre Verlängerung der Arbeitszeit, um die verbliebenen Stellen zu sichern. Demnach werden die Beschäftigten in der nächsten Zeit 38,5 statt der im Tarifvertrag geregelten 35 Stunden pro Woche arbeiten. Die Geschäftsführung wollte sich bislang nicht zu den Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern äußern.

Steeltec ist Teil der Schmolz & Bickenbach Gruppe

Steeltec ist ein Tochterunternehmen der Schmolz & Bickenbach Gruppe und betreut Kunden aus der Automobilindustrie, dem Maschinenbau und der Hydraulik. Das Leistungsspektrum umfasst seit der Gründung im Jahr 2004 die Entwicklung und Herstellung leistungsfähiger Stabstahlprodukte, deren Vertrieb sowie die technische Beratung. Neben dem Produktions- und Lagerstandort in Düsseldorf, unterhält Steeltec Büros und Produktionsstätten in Niedereschach (Baden-Württemberg), Nørresundby (Dänemark), Boxholm (Schweden), Emmenbrücke (Schweiz) und Gebze (Türkei)

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