Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG

Die Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG (NDH) entstand 2003 durch die Fusion der Düsseldorfer Hafengesellschaft mit dem Neusser Hafen. So entstand der drittgrößte Binnenhafen Deutschlands der heute eine wichtige Rolle im Güterverkehr der Logistikregion Rheinland einnimmt und vielfältige Möglichkeiten zur Abwicklung des Güterumschlags abdeckt. Im August 2012 gründete man zusammen mit der Häfen und Güterverkehr Köln AG die RheinCargo GmbH & Co. KG, die seither als Güterverkehrsverbund die operativen Geschäfte übernimmt und Hafenlogistik, Schienengüterverkehr und Immobilien unter einem Dach vereint.

Neuss-Düsseldorfer Häfen – der drittgrößte Binnenhafen Deutschlands

Neuss-Düsseldorfer Häfen
Logo der Neuss-Düsseldorfer Häfen

Neben dem Rhein als größte Wasserstraße profitieren die NDH dank ihrer zentralen Verkehrslage in Deutschland und Europa von einer optimalen Anbindungen an andere Verkehrsmärkte im In- und Ausland. Das ermöglicht einen effizienten Transport von Gütern zu den wichtigsten Seehäfen und Wirtschaftszentren des Kontinents. Zudem verfügt das Unternehmen über eine eigene Eisenbahninfrastruktur und ein eigenes Güterverkehrseisenbahnunternehmen NDH (Neusser Eisenbahn).

Im Jahr 2014 wurden insgesamt 18.350 Tausend Tonnen verschiedener Gütergruppen über die Häfen umgeschlagen. Den Großteil machte Mineralöl (ca. 33 Prozent) aus, gefolgt von chemischen Erzeugnissen (ca. 12 Prozent), Seinen und Erden (11 Prozent) sowie Erz und Schrott (ca. 9 Prozent).

Als international agierendes Unternehmen legen die Neuss-Düsseldorfer Häfen großen Wert auf Management- Effizienz, Arbeitssicherheit und Gefahrenabwehr. Daher sind sie nach eigenen Angaben DIN ISO EN 9001:2008 und BS OHSAS 18001:2007 zertifiziert und folgen allen Standards nach ISPS-Code.

Aktuelle Meldungen zur Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG

Grünes Licht für Hafen-Kooperation Neuss-Düsseldorf-Köln

03.02.2012 - Das Bundeskartellamt hat einer weitreichenden Kooperation der Neuss-Düsseldorfer Häfen mit dem Kölner Hafen zugestimmt und so den Weg für die Gründung einer gemeinsamen RheinCargo-Gesellschaft freigegeben. Durch die enge Zusammenarbeit können beide Firmen ihre Häfen- und Eisenbahnbereiche verschmelzen und so den Marktführer Duisport angeifen. Der Duisburger Hafen bleibt mit einem Gesamt-Umschlag von 53 Millionen Tonnen allerdings vorerst ...