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Metro kooperiert mit Online-Supermarkt getnow.de

Der Düsseldorfer Handelskonzern Metro baut seine Kooperation mit dem Startup getnow.de deutlich aus. Im Rahmen der erweiterten Zusammenarbeit wird der aufstrebende Online-Supermarkt zukünftig auf das gesamte Sortiment des lokal ansässigen Metro-Großmarktes zugreifen. Damit erweitert sich das Angebotsspektrum erheblich. Wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung heißt, ist der Kooperationsvertrag vorerst auf fünf Jahre ausgelegt. Zudem wurde eine Verlängerungsoption berücksichtigt.

Flächendeckender Roll-out von getnow.de angestrebt

Startup getnow.de
Das Startup getnow.de beliefert Kunden mit Artikeln aus dem Metro-Sortiment, Foto: Getnow New GmbH

Bereits seit 2016 beliefert getnow.de seine Kunden in Berlin und München mit über 10.000 Artikeln aus dem Metro-Sortiment. Dazu zählen bisher vor allem frisches Obst und Gemüse, Fisch, Delikatessen, Heimtierbedarf, Büroartikel oder Drogerieprodukte. Durch die erweiterte Kooperation können getnow-Kunden künftig auf bis zu 50.000 Artikel zurückgreifen. Der Einkauf wird jeweils in umweltfreundliche Papiertüten oder in spezielle Thermoboxen mit patentierten Kühlelementen verpackt. So bleibt alles frisch und der Verpackungsmüll wird auf ein Minimum reduziert.

Die Getnow New GmbH hat nun das exklusive Recht zur Eröffnung von Niederlassungen an den bundesweiten Metro-Standorten. So kann ein flächendeckender Roll-out vorangetrieben werden. Konkret sind in den nächsten drei Jahren bis zu 24 neue Niederlassungen in der Nähe bestehender Metro-Großmärkte geplant. Von diesen aus will das Startup die umliegenden Städte und Regionen erschließen.

Getnow beliefert sowohl B2B-Kunden als auch Endverbraucher

Getnow wurde 2015 in Berlin gegründet und ist inzwischen in München ansässig. Das Startup bedient in Kooperation mit dem Logistikpartner DHL sowohl Kunden aus dem B2B-Bereich als auch Endverbraucher. Diese werden binnen zu 90 Minuten oder zu einer Wunschzeit noch am selben Tag beliefert. Getnow-Geschäftsführer Dr. Dominik Reinartz erläutert das Geschäftsmodell wie folgt: „Kern ist die Mischung aus Asset Light und größtmöglichem Kundenservice. Wir benötigen bei unserem Businessmodell kein eigenes Lager- oder Verteilzentrum und keine eigene Kurierflotte. Der Getnow-Service-Ansatz erlaubt unseren Einkäufern, im Metro-Großmarkt auf die persönlichen Wünsche der Kunden einzugehen“. Mit diesem Konzept will man Branchenriesen wie Amazon oder Rewe bei Lebensmittellieferungen Konkurrenz machen. Die Metro erhofft sich aufgrund der hohen Skalierbarkeit in kurzer Zeit einen neuen Vertriebskanal für ihre Produkte.

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